Mona - Mona - Cover
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Mona Mona


  • Label: Island/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 35 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Sechs Jahre gab es die amerikanische Band Mona schon bis sie 2010 im Rampenlicht auftauchte. 2011 veröffentlicht sie nun endlich ihr Debütalbum beim Branchenriesen Universal und der Hype schwappt nach Europa.

Rockmusik im Stile von Kings Of Leon oder U2, die aber durchaus sehr eigenständig klingt, zelebrieren Sänger Nick Brown (auch Gitarre), Zach Lindsey (Bass), Jordan Young (Gitarre) und Vince Gard (Drums, Percussion) in erstaunlicher Qualität, wobei alle Bandmitglieder bis auf den Schlagzeuger im Background mitsingen. Ein wenig erinnern Mona auch an die Briten von Glasvegas, denn hymnischen Stadionrock können beide sehr gut.

Man lauscht den Eigenkompositionen der vier Musiker und ist begeistert: Der Beginn der CD punktet mit den flotten „Cloak and Dagger“ oder „Teenager“, die mittels ihrer melodieseligen und rockigen Art schnell ins Ohr gehen. Sänger und Texter Brown zeigt nicht nur hier seine Bandbreite: Die Attribute emotional, locker flockig oder sehr energisch vereint er in seiner Stimme und setzt ein zusätzlichen Erinnerungspunkt für den Hörer. Das überaus vielseitige „Taboo Lights“ beginnt erst verhalten, um dann die Gitarren los zulassen und zu einem Mona-typischen Ohrwurm mit „Laut und Leise“-Phasen zu werden.

„Lines in the sand“ schwelgt wie einige Tracks im eher altmodischen 50er-Jahre-Rock von Roy Orbison oder anders gesagt: Mona balancieren ohne hinunterzufallen zwischen Rock-und Popmusik. Die Amerikaner setzen dabei auf kurze knackige Rocksongs, die selten die 3-Minuten-Grenze überschreiten und das können sie wirklich! Nicht nur wegen des stimmlich auffälligen Sängers überzeugen sie mit ihren Stadionhymnen und den wenigen emotionalen Balladen, z.B. „Trouble the Way“, der Hype ist also absolut berechtigt!

Anspieltipps:

  • Cloak and Dagger
  • Lines In The Sand
  • Taboo Lights
  • Listen To Your Love

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