Rickie Lee Kroell - Otherwise - Cover
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Rickie Lee Kroell Otherwise


  • Label: 4.1 Records
  • Laufzeit: 33 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
6.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Geboren in New York, aufgewachsen in München, studiert an der Berklee School of Music in Boston: Die 20jährige Rickie Lee Kroell hat fürwahr ein paar Stationen in ihrem Lebenslauf, mit denen sich ein Presse-Waschzettel wunderbar pimpen lässt. Davon macht der werte Herr Waschzettelschreiber auch ausgiebig Gebraucht und lobt das junge Jazz-Pop-Talent zudem in den höchsten Tönen, so als stünde dem geneigten Hörer ein musikalisches Weltwunder bevor. Ganz so dramatisch ist es am Ende aber doch nicht.

Rickie Lee Kroells Debütalbum „Otherwise“, das die Münchnerin im Alleingang komponiert hat, ist ein durchaus ansprechendes Werk aus der leichteren Jazz-Abteilung. Es handelt in seinen neun Stücken von dem großen und immer wieder gern genommenen Themenkomplex des „Sich-Verlieben, Verlassen-Werden, Festhalten und Loslassen“, der musikalisch gekonnt in federleichte und nicht zu komplizierte Arrangements eingebettet wurde.

Rickie Lee Kroell singt mit warmer Stimme, spielt Piano und Akustikgitarre. Sie wird u.a. begleitet von ihrem Vater Axel Kroell (Drums), Luke Cyrus Götze (Gitarre), Lorenz Heigenhuber (Bass) und Tony Harrel (Orgel). Die Band spielt harmonisch zusammen und liefert mit „Otherwise“ ein angenehmes und sehr solides Jazz-Pop-Werk ab, auf dem sich für die Zukunft aufbauen lässt.

Anspieltipps:

  • Otherwise
  • All at war
  • Wide open
  • Call me when it’s over

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