Waines - Sto - Cover
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Waines Sto


  • Label: Audioglobe/ALIVE
  • Laufzeit: 40 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
6.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Bollernder Bluesrock der schmutzigen Sorte, der sich am Sound der Black Keys („Turn it on“) und der frühen White Stripes („Afrix“) orientiert und sogar vor ZZ Top nicht Halt macht („Time machine“) – dafür stehen die drei Italiener Fabio Rizzo (Gesang, Gitarre), Roberto Cammarata (Gitarre, Gesang) und Ferdinando Piccoli (Drums, Percussion, Gesang). Mit „Sto“ legen sie den Nachfolger ihres Debüts „Stu” (08/2009) vor (die Namenswahl erscheint wie die Band selbst etwas merkwürdig), der von dem aufstrebenden New Yorker Jungproduzenten Mario J. McNulty (Lou Reed, Nine Inch Nails, David Bowie) betreut wurde.

In Sachen Songwriting haben sich Waines hörbar verbessert, wenngleich auch weiterhin nicht die Brillanz der oben genannten Kollegen erreicht wird. Dazu verzetteln sich unsere italienischen Freunde zu sehr mit harmlosen Akustiknümmerchen im Stil von The Coral („Moring comes“) und belanglosen Klangkaskaden („The pot“), die gerne psychedelisch wären, aber maximal in den Noise-Rock-Bereich vorstoßen können.

Da sich zumindest drei bis vier gute bis sehr gute Nummern auf „Sto“ wieder finden, schafft es die Band ohne größere Verluste auf die Durchschnittsposition, die auch schon ihr Debütalbum eingenommen hat. Auf die Dauer ist dies zwar keine erbauenswerte Situation, um Käufer für ihre Musik anzulocken, doch es wäre auch geloben zu behaupten, diese Band besäße kein Potenzial.

Anspieltipps:

  • Birds
  • Afrix
  • Inner view
  • Keep it fast

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