Fatboy - Overdrive - Cover
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Fatboy Overdrive


  • Label: Razzia Records
  • Laufzeit: 30 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
3.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Die sechsköpfige Band Fatboy aus Schweden spielt seit nunmehr 15 Jahren zusammen und veröffentlichte bis dato drei Longplayer: „Steelhearted“ (2006), das Top-10-Album „In My Bones“ (2008) sowie „Overdrive“ (2010), das nun auch hierzulande auf den Markt kommt. Von Fatboy angesprochen dürfen sich alle Fans von Country- und Rockabilly-Musik fühlen, die von den sechs Schweden relativ humorfrei, dafür aber mit nicht zu leugnenden Authentizitätsansprüchen vorgetragen wird.

Dass beim Hörgenuss der zehn Songs auf „Overdrive“ dennoch keine rechte Freude aufkommen mag, liegt an der überwiegend verschnarchten Performance der Band, die viel zu selten aus dem Quark kommt („What would Elvis do?“, „Bad news from pretty red lips“) und sich stattdessen lieber in getragenen Songs im Zusammenspiel aus Kontrabass, Pedal Steel Gitarre, Hammond Orgel und Bläsern auslässt („Memories of us“, „Used heart“, „Time´s running out“).

Zu dieser bescheidenen Vorstellung fällt selbst dem Verfasser des Presse-Waschzettels kein reißerischer Text ein, sodass das bei Newcomern allseits bekannte Namedropping auf die Tatsache beschränkt wird, dass Fatboy u.a. im Della Santa Studio von Mando Diao aufgenommen haben. Na, wenn das nichts ist...

Anspieltipps:

  • Last train home
  • What would Elvis do?
  • Bad news from pretty red lips

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