Toy Horses - Toy Horses - Cover
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Toy Horses Toy Horses


  • Label: Neo/Sony Music
  • Laufzeit: 34 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Waliser Adam D. Franklin (21) und Tom Williams (40, Adams Stiefvater!) bilden das Indie-Pop-Duo Toy Horses, das sich über seine Internetpräsenz bzw. via XFM und MySpace schnell einen Namen machte und damit auch einen gewissen Ken Coomer (Ex-Drummer der Alternative Country Band Wilco) anlockte. Dieser bot an, das Debütalbum des Duos zu produzieren und holte das Duo in die USA. Dort standen mit Drummer Jim Bogis (Counting Crows, Sheryl Crow) und dem Bassisten Tim Marks (Frank Black, Taylor Swift) noch zwei erfahrene Studiomusiker parat, die für einen dichteren Sound der Aufnahmen sorgten.

Das Ergebnis ist eine feine Songsammlung im typisch britischen Popsound, der sich aus stilistischer Sicht aus der Schnittmenge von The Beatles über The Libertines bis hin zu Oasis bedient. Der Einfluss ihrer amerikanischen Musikerkollegen und von Produzent Ken Coomer sorgt indes dafür, dass die beiden Waliser nicht als bloße Abkupferer wahrgenommen werden, was bei Songs wie „And it was you“, „Sordid little world“, „Interrupt“ oder auch „Loyal to the cause“ schnell passieren könnte.

Doch so gesellen sich zwischen die sonnigen Melodien wenigstens die einen oder die anderen Nuancen aus dem Wilco-Klangkosmos, woraus die Songs zumindest eine leichte Spannung beziehen. Denn nach mehrmaligem Hören ihres Debütalbums werden sich die Toy Horses nur schwer gegen den Vorwurf wehren können, dass ihre Songs meistens mit einer gewissen Harmlosigkeit ausgestattet sind, die einem nachhaltigeren Hörgenuss nicht gerade förderlich ist.

Anspieltipps:

  • Interrupt
  • Last chance
  • Damage done
  • And it was you
  • Love at an arm’s length

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