Karma To Burn - V - Cover
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Karma To Burn V


  • Label: Napalm Records
  • Laufzeit: 38 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
3.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Karma To Burn sind zuallererst eine Live-Band und machen da weiter, wo sie im letzten Jahr aufgehört haben.

Nur ein Jahr nach dem Comeback-Album legen die Instrumental-Stoner-Rocker von Karma To Burn nach. Ihr fünftes Studioalbum hört sich insgesamt ein wenig besser an als das letztjährige „Appalachian Incantation“, satter, druckvoller und die Riffideen ausgegorener vor allem.

Zu erwähnen sei noch das Sänger Daniel Davies von Year Long Disaster, mit denen Karma To Burn eine brüderliche Tourehe in den letzten Jahren eingegangen haben, auf drei Songs dem Trio seine nasale Stimme leiht, beim Black Sabbath-Cover „Never Say Die“, bei „Jimmy Dean“ und beim bluesigen „Cynics“. Diesmal steht ein Gastsänger dem harten Trio besser zu Gesicht als bei früheren Versuchen, was Davies verdienst sein dürfte.

Doch insgesamt bleibt alles beim Alten. Karma To Burn spielen sehr harten, quasi alkoholisierten statt bekifften, staubtrockenen Stoner-Rock ohne Gesang, der dichte Intensität und eine leichte Nähe zum Metal aufweist. Ihre Stücke sind durchnummerierte Aufhänger zum Live-Exzess. Bei den Nummern 47 bis 51 sind sie inzwischen angekommen und haben somit nun wieder genug Material um live nicht gänzlich auf die alten Ideen von vor zehn Jahren zurückgreifen zu müssen.

Mehr braucht es nicht an Einordnungsversuchen. Karma To Burn sind zuallererst eine Live-Band und machen da weiter, wo sie im letzten Jahr aufgehört haben. Wer sie kennt, weiß was man von ihnen bekommt und wer nicht, dem sei das jetzige fünfte Album als prima Startrampe empfohlen auf einer soliden Riff-Rakete berauscht davonzurocken.

Anspieltipps:

  • 48
  • Cynics
  • 49

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