Fink - Perfect Darkness - Cover
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Fink Perfect Darkness


  • Label: Ninja Tune/Rough Trade
  • Laufzeit: 47 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Fin Greenall, der mit dem Pseudonym Fink keine Beziehung zu den gleichnamigen, mittlerweile jedoch aufgelösten Folk/Country-Experten aus deutschen Landen hat, ist nicht nur DJ und Electro-Produzent. Gerade als Songschreiber unter anderem für Amy Winehouse, John Legend und Professor Green machte sich der Brite einen Namen. Fink ist der Musiker aus dem Schatten, in dem er sich wohl fühlt und trotzdem hätte seine Karriere als Solo-Artist mehr Öffentlichkeit verdient. Das vierte Album heißt „Perfect Darkness“ und zeichnet erneut träumerische Singer/Songwriter-Pfade im cineastischen Leinwand-Format.

Seine Produzenten-Gabe ist Fink während des überaus kurzweiligen Longplayers deutlich anzuhören. Formt sie doch erst diesen in sich aufblühenden Gesamtfluss, gleichzeitig ruhend wie lodernd sehnsüchtig. Obwohl die akustische Gitarre und feingliedrige Percussions das Album ausmachen, wären sie doch nichts ohne Variationen im Songwriting und dem Spiel mit Stimmungen sowie Genres. Der Blues von „Save It For Somebody Else“ fischt zwar in trüben Gewässern, doch Finks breit gefächerte Vocals zeigen so viel Inniges, dass trotz all des vertonten Zweifels auf „Perfect Darkness“ die Wärme im Vordergrund bleibt.

Der Opener und Titeltrack zum Beispiel atmet südamerikanisches Flair, während „Warm Shadow“ mit lauerndem Gitarreneinsatz und mystischem Glanz eine fragende Richtung einnimmt. Fink liefert jedoch die Antworten gleich mit, glänzt beim Songwriting wie stimmlich. Der Brite ist definitiv zu schade für den ewigen Geheimtipp, liefert Album für Album echte Intensität ab und setzt auch mit diesem Werk die Serie an eindrucksvoller Spielfreude sowie gesanglicher Präsenz fort.

Anspieltipps:

  • Perfect Darkness
  • Yesterday Was Hard On All Of Us
  • Warm Shadow
  • Save It For Somebody Else

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