Buried In Black - Black Death - Cover
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Buried In Black Black Death


  • Label: AFM Records
  • Laufzeit: 42 Minuten
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4.5/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Buried In Black sind fünf Jungs aus Hamburg (Ron Brunke (Gesang), Ben Liepelt (Gitarre), Etienne Belmar (Gitarre), Torsten Eggert (Bass) und Sören Teckenburg am Schlagzeug), die den Großmeistern des Death Metal verfallen sind und dies nach ihrer gelungenen Feuertaufe, der Kür zur Demo des Monats im Metal Hammer vom April 2010 für „Arms Of Armageddon“, in ihrem ersten Longlayer „Black Death“ auch weiterhin offenkundig ausleben.

Um auf der Höhe der Zeit zu bleiben, gibt es auf dem Erstling der Hamburger jedoch nicht nur räudiges Todesblei der Marke Death, Morbid Angel, God Dethroned und Konsorten („Violand“, „One ate seven“), sondern auch Abstecher ins Metalcore- („Godseed“, „One life left“) und Thrash Metal-Fach („Act of Caprice“), in von Doom bestimmte Gefilde („Lest we forget“) oder generell überall hin („The bait“), die allesamt viel Abwechslung versprechen, aber unterm Strich trotzdem einen mehr als schwammigen Eindruck hinterlassen.

Schuld daran sind zu einem großen Teil die eindimensionalen Six Feet Under-Growls und Black Metal-Screams, die bereits ab der Hälfte mächtig auf die Nerven gehen und schnell Langeweile aufkommen lassen. Abgesehen davon glänzt „Black Death“ nicht unbedingt mit einer Multi-Millionen-Dollar-Produktion, was an und für sich kein Kritikpunkt wäre, aber wenn fast ganze Strophen verschluckt werden („Act of Caprice“, „One life left“) und die Scheibe prinzipiell nicht über einen bestimmten Läutstärkepegel hinaus aufgrund ausbrechender Höhen gehört werden kann, dann kann man den Vorsatz „keine tot-editierte Plastik-Produktion“ abliefern zu wollen, zwar bedenkenlos unterschreiben, für den Hörgenuß von „Black Death“ ist diese Vorgehensweise allerdings keineswegs zuträglich.

Anspieltipps:

  • The Bait
  • One Life Left
  • One Ate Seven

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