Roger Glover - If Life Was Easy - Cover
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Roger Glover If Life Was Easy


  • Label: earMusic/EDEL
  • Laufzeit: 55 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Roger Glover (65) kennt man vor allem als Bassisten der britischen Hardrocklegende Deep Purple, aber auch als gefragten Produzenten (u.a. Whitesnake, Nazareth, Rainbow, Michael Schenker Group) und Songschreiber. Seine Solokarriere verlief im Vergleich deutlich ruhiger und förderte nur in unregelmäßigen Abständen neue Werke zu Tage.

„If Life Was Easy“ ist mal wieder so ein neues Album der 65-Jährigen, das sich musikalisch in einem Kontext aus dezenten Blues, Pop, Rock und Singer/Songwriter-Ansätzen bewegt und inhaltlich private Erlebnisse wie den Verlust der Mutter, das Verlieren und Finden einer Liebe oder der Geburt eines Kindes befasst.

Gleich 16 Songs hat Glover dazu zusammengetragen, wovon einige in Zusammenarbeit mit seiner Tochter Gillian als Co-Songwriterin und talentierte Sängerin entstanden sind. Die Grundausrichtung des Materials ist dabei eher gediegen und ruhig. Bei Deep Purple kann sich der Waliser schließlich genug mit harten Tönen austoben. Solo werden und seine Band The Guilty Party deshalb eher selten laut, wie z.B. im abschließenden, ganz leicht an Deep Purple gemahnenden „Feel like a king“.

Ansonsten regieren in der knapp einstündigen Spielzeit entspannte Reggaeklänge („Don’t look now“), sehr viel Blues- („The dream I had“) und Folkrock („The car won’t start“) sowie der eine oder andere balladeskere Titel („Set your imagination free“). Im Endergebnis resultiert daraus ein gut abgehangenes Werk für ein erwachsenes Publikum, das musikalische Vielfältigkeit zu schätzen weiß und von Roger Glover als Solokünstler nicht dasselbe erwartet, was er bei Deep Purple so treibt.

Anspieltipps:

  • Moonlight
  • Box of tricks
  • Stand together
  • Feel like a king
  • Welcome to the moon
  • Get away (can’t let you)

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