Moving Mountains - Waves - Cover
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Moving Mountains Waves


  • Label: Make My Day Records
  • Laufzeit: 40 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
8.8/10 Leserwertung Stimme ab!

„Waves” ist nach „Pneuma“ (11/2008) das zweite Album der New Yorker Post-Rock-Band Moving Mountains. Stilistisch peilen die vier Herren Gregory Dunn (Gesang, Gitarre), Frank Graniero (Gitarre), Mitchell Lee (Bass) und Nicholas Pizzolato (Drums) damit die Fans von artverwandten Gruppen wie die frühen Dredg, Thrice, Thursday oder auch Sunny Day Real Estate an. Sie lassen also auch Einflüsse aus den Bereichen Hard- und Emocore sowie Indie-Rock zu, was der Vielfältigkeit ihres Sounds zugutekommt.

Was anfänglich lediglich als ein Studioprojekt von Gregory Dunn und Nicholas Pizzolato begann, hat sich im Laufe der vergangenen drei Jahre zu einer echten Band entwickelt. Das hat auf den Sound von Moving Mountains abgefärbt. Denn die Songs auf „Waves“ komponierten alle Musiker gemeinsam, die damit eine mächtige Klangkulisse erschufen, die vornehmlich mit dem Kopfhörer genossen werden möchte – eine Notwendigkeit, die sich allerdings lohnt.

Moving Mountains legen Genrefreunden mit „Waves“ ein kompositorisch dynamisches Rundum-Sorglos-Paket aus knackig-harten Gitarrenriffs („The cascade“, „Alleviate”), erstaunlich eingängigen Melodien („Where two bodies lie“, „Once rendering”) und emotionalen Halbballaden mit der Betonung auf Emo („Tired tiger“, „Full circle“) vor, das sich gewaschen hat. Dabei geht das Quartett nie zu verkopf an die Sache heran und verzettelt sich nicht in Extremen. Die ausgewogene Mischung macht demnach den kleinen Unterschied aus, warum diese Band mit ihrer wahrlich nicht neuartigen Musik am Ende gewinnt. Die Songs sind mal spährisch, mal poppig und dann wieder knüppelhart – eben alles an seinem Platz. Das funktioniert zusammen wirklich ganz vorzüglich.

Anspieltipps:

  • Tired tiger
  • Furnace woods
  • Once rendering
  • Where two bodies lie

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