LMFAO - Sorry For Party Rocking - Cover
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LMFAO Sorry For Party Rocking


  • Label: Interscope/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 59 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
6/10 Leserwertung Stimme ab!

Das muss man sich mal vorstellen: Das debil vom Albumcover dreinschauende Duo Stefan Kendal Gordy (Redfoo) und Skyler A. Husten Gordy (Sky Blu) alias LMFAO (steht für „Laughing my fucking ass off”) aus Los Angeles wurde für sein 2009er Debütalbum „Party Rock” für einen Grammy nominiert! Dabei quälen LMFAO ihre Hörer die meiste Zeit mit einer musikalischen Mischung aus The Prodigy und Scooter, was etwas hilflos in Kategorien wie Hiptronik, Booty Bounce, Electro-Hop und Post-Electro-Clash zu stecken versucht wird. Aber was will man auch machen, wenn die beiden Amerikaner HipHop-, Pop-, Rock-, Electro- und Dance-Elemente zu einem nervös flirrenden Etwas vermengen? Vermutlich einfach nur eine gute Miene zum bösen Spiel.

LMFAOs zweiter Angriff auf die Geschmacksnerven und den Dancefloor entschuldigt sich gleich im Titel für sein Dasein. Das ist aber nett! Dabei beißen die Jungs gar nicht. Sie wollen nur spielen bzw. die Meute in den Clubs in Bewegung versetzen. Das schaffen sie mit den 16 Tracks ihres zweiten, von Will.I.Am (The Black Eyed Peas) produzierten Albums „Sorry For Party Rocking” mit Leichtigkeit. Mehr ist aber auch nicht drin, obwohl das Duo durchaus eine Entwicklung bei sich erkannt hat: „Wir haben auf dem ersten Album noch ziemlich rumprobiert. Inzwischen klingt das alles viel ausgefeilter“, so Redfoo. „Das neue Album ist etwas melodischer und es geht noch krasser in Richtung Tanzfläche. Wir wussten einfach noch genauer, wie die Tracks klingen sollten“.

Kein Wunder, dass das Werk wie im Rausch am Hörer vorbei brettert und sich nicht damit aufhält Gefangene zu machen. LMFAO geht es nur darum Party zu machen und die Tanztempel zum kochen zu bringen. Das ist legitim, aber auch ziemlich limitiert, auch wenn Gäste wie Natalia Kills, Busta Rhymes, Calvin Harris oder Lil Jon ein wenig Abwechslung in den Partyrausch bringen wollen. Unterm Strich bleibt doch nur eine Sammlung von Tracks, von denen einer wieder der andere klingt, was zum Tanzen nicht verkehr ist, als komplettes Album aber eine ziemlich öde Nummer abgibt.

Anspieltipps:

  • One day
  • Best night
  • All night long
  • Rock the beat II

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