Sophie Ellis-Bextor - Make A Scene - Cover
Große Ansicht

Sophie Ellis-Bextor Make A Scene


  • Label: EBGB's Records
  • Laufzeit: 58 Minuten
Artikel teilen:
3.5/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Sophie Ellis-Bextors Geschichte beginnt in den 1990ern mit der Band Theaudience, die Erfolge in den UK Single Charts (z.B. „I’ve Got The Wherewithal“) vorweisen konnten. Nach internen Auseinandersetzungen löste sich die Band auf und Ellis-Bextor startete eine Solo-Karriere, die erst so richtig in Gang kam, als sie 2000 auf den italienischen DJ/Produzenten Spiller traf, der sein Instrumental „Groovejet (If This Ain’t Love)“ mit der Stimme der Engländerin neu aufnahm. Der Song ging weg wie die warmen Semmeln und avancierte zum Nummer-Eins-Hit weltweit. Erfolg hatte sie auch mit der Single „Take Me Home“ und die britische Presse rückte sie in die Nähe von Posh Spice (Victoria Beckham). Danach hatte sie einen weiteren Hit mit „Murder On The Dancefloor“, einem Dance-Pop-Disco-Song.

Ihr Debüt-Album „Read My Lips“ von 2001 war erfolgreich in Europa, ihr 2003er Album „Shoot From The Hip“ brachte die Top Ten Singles „Mixed Up World“ und „I Won’t Change“ hervor. Es folgte eine Babypause und schließlich die Rückkehr 2007 mit dem Longplayer „Trip The Light Fantastic“ mit dem Top-Ten-Hit „Catch You“. Danach wurde es ziemlich ruhig um die Dance-Pop-Künstlerin und sie wurde ein zweites Mal schwanger. Dennoch erschienen immer wieder mal einzelne Songs wie „Heartbreak (Make Me A Dancer)“, „Can’t Fight This Feeling“, „Bittersweet“ und „Not Giving Up On Love“, die allesamt auf dem nun vorliegenden „Make A Scene“ enthalten sind.

Mit »Revolution« legt sie gleich richtig los, stampfende Beats, fiepsende Synthies und allerlei elektronische Spielereien. Zweifelsfrei hat die Britin eine gute Stimme, was den negativen Gesamteindruck nur wenig tangiert. „Make A Scene“ ist ein perfekt auf den Markt zugeschnittenes Dance-Pop-Album, das leider allzu gleichförmig daherkommt. Wer Lady Gaga, Kylie Minogue und Konsorten mag, der darf hier gerne zugreifen, wer ausdifferenzierte Pop-Musik bevorzugt, der sollte die Finger und Ohren hiervon lassen, denn „Make A Scene“ ist prädestiniert für die Mainstream-Disco oder das Fitness-Studio.

Anspieltipps:

  • Bittersweet
  • Cut Straight To The Heart

Neue Kritiken im Genre „Pop“
8/10

Sweet Sweet Silent
  • 2017    
6.5/10

Halb Oder Gar Nicht
  • 2017    
Diskutiere über „Sophie Ellis-Bextor“
comments powered by Disqus