Megadeth - Peace Sells... But Who´s Buying? (25th Anniversary Edition) - Cover
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Megadeth Peace Sells... But Who´s Buying? (25th Anniversary Edition)


  • Label: Capitol/EMI
  • Laufzeit: 99 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
7.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Das 36-minütige „Peace Sells… But Who’s Buying?” zählt zu den Pflichtbestanteilen einer jeden guten Heavy-Metal-Sammlung.

Vor 25 Jahren, im November 1986 erschien mit „Peace Sells… But Who’s Buying?” das zweite Studioalbum der amerikanischen Thrash-Metal-Band Megadeth um den ebenso charismatischen wie auch hitzköpfigen Bandchef Dave Mustaine (49), der Megadeth gründete, nachdem er 1983 bei seiner vorherigen Band Metallica den Stuhl vor die Tür gesetzt bekam. Bei Megadeth konnte Dave Mustaine sowohl seinem grenzenlosen Ego als auch seinem Talent als Songwriter freien Lauf lassen. So ist er für diverse Klassiker des Thrash Metal verantwortlich, verschliss bis dato aber auch jeweils sieben verschiedene Drummer und Gitarristen bei Megadeth.

Das 36-minütige „Peace Sells… But Who’s Buying?” zählt zu den Pflichtbestanteilen einer jeden guten Heavy-Metal-Sammlung. Nicht alle, aber die meisten Songs befassen sich inhaltlich mit den Facetten des Kalten Krieges, der zu der damaligen Zeit auf seinem Höhepunkt war. Verlogene Politiker, Militärregierungen und ein bevorstehender Nuklearkrieg prägten das Denken und die Texte. Ursprünglich sollte „Peace Sells… But Who’s Buying?” wie das Debüt „Killing Is My Business… And Business Is Good!” (05/1985) auf dem kleinen Label Combat Records erscheinen, doch der Branchenriese Capitol/EMI kaufte Megadeth aus ihrem Vertrag mit der New Yorker Plattenfirma heraus und sicherte sich damit die Rechte an einem der Klassiker des Thrash Metals.

Nach dem 2004er Re-Release mit diversen Bonus Tracks wurde das Album nun erneut digital überarbeitet und um eine zusätzliche Live-CD („Live At The Phantasy Theatre, Cleveland 1987“) ergänzt. Wer mag, kann aber auch ein Luxus-Box-Set, bestehend aus vier CDs, drei Vinyl-LPs sowie einer Audio-DVD käuflich erwerben. Wichtig ist, dass der Sound bei allen Versionen im Vergleich zum Original knackiger und weniger 80er-Jahre-Like ist.

Megadeth legen zwar ein ordentliches Tempo an den Tag, gehen aber mit weit weniger Brutalität als z.B. Slayer zur Sache. Dafür entwickelte die Band im Laufe der Zeit eine für das Genre ungewöhnliche Virtuosität, die sie, ähnlich wie Metallica, später in fast schon poppige Gefilde führte. Auf „Peace Sells… But Who’s Buying?” sind solche Ausflüge – bis auf das Blues-Cover „I ain’t superstitious“ von Willie Dixon – noch in weiter Ferne. Und das ist auch gut so. Denn mit der unverfälschten Reinheit ihres frühen Thrash Metal sind Megadeth bei den Fans und der Kritik noch immer am besten gefahren.

Anspieltipps:

  • Peace sells
  • Devils island
  • My last words
  • Wake up dead

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