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Soundtrack Glee: The Music Vol.3


  • Label: Columbia/Sony Music
  • Laufzeit: 72 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

„Glee: The Music Vol. 3 Showstoppers“ komplettiert nach „Glee: The Music Vol.1“ und „Glee: The Music Vol.2“ die Soundtrackreihe der ersten Staffel der US-Erfolgsserie Glee. Nach einem starken Soundtrack Start mit Vol. 1 und einer eher ruhigen Vol. 2, dreht der vorliegende Silberling nochmals voll auf und schöpft damit das gesamte Potential der Serie effektiv aus.

Zuallererst seien die Gaststars dieses Soundtracks genannt: Jonathan Groff, Kristin Chenoweth, Olivia Newton-John, Neil Patrick Harris und Idina Menzel. Jonathan Groff, erfolgreicher Broadway Darsteller und Preisträger des Theatre World Awards, bereichert die Show mit seiner Rolle als Jesse St. James und somit den Soundtrack durch die beiden emotional starken Duette „Hello“ und „Total Eclipse Of The Heart“. Kristin Chenoweth ist vor allem durch ihre Rolle als Galinda in der Urbesetzung des Musicals „Wicked“ international bekannt geworden. In der Serie übernimmt sie als Gaststar die Rolle der April Rhodes, einer ehemaligen Schulkameradin des Lehrers Will Schuester und ist gesanglich so auch schon auf dem ersten Soundtrack der Reihe vertreten. An dieser großartigen Stimme darf man sich im Duett „One Less Bell To Answer/ A House Is Not A Home“ sowie dem Solo „Home“ erfreuen.

Olivia Newton-John, die unter anderem mit mehreren Grammys ausgezeichnet wurde, gibt der Serie die besondere Ehre für zwei Folgen als sie selbst in der Show aufzutreten und verhilft gleichzeitig auch Coach Sylvester (Jane Lynch) mit „Physical“ zu ihrem musikalischen Debüt in der Serie. Auch „How I Met Your Mother“-Star Neil Patrick Harris erfreut mit „Dream On“ das musikalische Ohr und bereichert die Serie so um einen weiteren erfolgreichen Gaststar. Die Runde der Gaststars wird durch Idina Menzel abgerundet, die unter anderem für ihre Rolle als Elphaba in „Wicked“ bekannt ist. In der Serie spielt sie nicht nur den Gesangscoach der größten Rivalen unserer Serienlieblinge, sondern auch Rachels Mutter und verzaubert auf dem vorliegenden Soundtrack mit „I Dreamed A Dream“ und „Poker Face“.

Mit besonderem Augenmerk sollte man auch die beiden Tribute-Folgen der ersten Staffel bedenken. Neben einer rein Madonna gewidmeten Folge, deren Songs allerdings auf seperat veröffentlichtem iTunes-Album zu finden sind, wurde auch Lady Gaga eine gesamte Folge gewidmet. Die Interpretationen von „Poker Face“ und „Bad Romance“ sind durchaus eindrucksvoll in Szene gesetzt.

„Glee: The Music Vol. 3 Showstoppers“ schafft es, eine umfassende und ausgewogene musikalische Mischung zu präsentieren, die die Vielfältigkeit der Show ausdrucksstark präsentiert. Mal erwartet den Hörer eine starke Jazznummer („Lady Is A Tramp“). Im nächsten Moment wird man mit auf eine Reise zu den Größen der Popmusik entführt („Beautiful“, „One“, „Poker Face“, „Bad Romance“) oder macht einen Abstecher in die Welt der Musicals („Home“, „Rose's Turn“). Er vereint sowohl fetzige, rockige Elemente („Gives You Hell“, „Dream On“), Ausflüge in Richtung Elektropop („Physical“, „Safety Dance“, „Poker Face“) und Balladen („Hello“, „One“, Beth“) und findet dabei auch Zeit für experimentelle Ausflüge („Loser“).

So entsteht eine homogene Mischung, die nicht nur die finalen Folgen der ersten Staffel zusammen fasst, sondern vor allem nochmals das Talent der Künstler beweist und vor allem als dritter Soundtrack der ersten Staffel diese Trilogie ideal abrundet. Definitiv die beste Veröffentlichung der Reihe bisher und nicht nur für Glee-Fans ein Blick wert!

Anspieltipps:

  • Hello, Goodbye
  • Beautiful
  • One
  • Poker Face

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