The Dead Trees - Whatwave - Cover
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The Dead Trees Whatwave


  • Label: Affairs Of The Heart/INDIGO
  • Laufzeit: 30 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.1/10 Leserwertung Stimme ab!

The Dead Trees sind Michael Ian Cummings (Gesang, Gitarre), Todd Dalhoff (Bass, Gesang), Matthew Borg (Gitarre, Gesang) und Noah Rubin (Schlagzeug, Gesang), sie wurden 2007 in Boston gegründet. In Portland, Oregon nahmen sie eine EP auf, die in die Finger von Albert Hammond Jr. gelangte, der sie einlud das Vorprogramm für seine Solo-Tour zu bestreiten. 2008 erschien ihr Debüt-Album „King Of Rosa“, woraus Konzerte mit The Whigs, Adam Green und MGMT folgten. Schließlich gingen sie als Backing Band von Little Joy auf Tour durch Europa, Brasilien und Amerika.

Produzent Noah Georgeson (Devendra Banhart, Joanna Newsom, Little Joy, Adam Green) lockte das Quartett nach Los Angeles um das vorliegende „Whatwaves“ aufzunehmen. Es entstand im New King Sound Studio in den Hollywood Hills, wo Fabrizio Moretti, Binki Shapiro und Rodrigo Amarante von Little Joy tatkräftig mithalfen. Ob es nun an Los Angeles oder an Little Joy lag, dass „Whatwave“ eine entspannte Atmosphäre aufbaut und doch dynamisch daherkommt, kann einem ziemlich egal sein, denn die zwölf Songs sind echte Indie-Perlen, die leichtfüßig auf der Grenzlinie Pop/Rock auf- und abspazieren.
Eine Basis, die sowohl den Uptemponummern als auch den langsameren Stücken zugute kommt. Bereits die ersten beiden Songs zeigen dies auf, so dass „Slow Faze“ als relaxte Ballade und „Slow Faze Fast“ als schnell geschrammelter Pop-Rock-Titel zu gefallen weiß. Nahe am Reggae rockt „My Time Has Just Begun“ mit klingelnden Stromgitarren und relaxten Rhythmen, Michael Ian Cummings nölt und twangt mit seinen Stimmbändern. Ein entspannter Backbeat trägt „World Gone Global“ zum plinkernd rockenden „Rayna“, das gegen Ende ganz unverschämt bei den Beatles klaut. Auf „Comfortable Kids“ haben Little Joy die deutlichsten Spuren hinterlassen.

„Older“ und „Arrows“ promenieren stressfrei dem beatlesken „Play Your Hand“ entgegen. „Punch For Punch“ teilt sanft-relaxte Schwingungen aus, „Mexican Politics“ lässt die E-Gitarren zwischen Velvet Underground und Beatles schrammeln, charmant geklaut ohne zu kopieren. Das finale „Mid Faze“ spiegelt das ganze Album in aller Kürze wieder. Verdammt gut gemacht dieses „Whatwaves“, das ungeniert zwischen Little Joy, Beatles und VU pemdelt und dennoch in ganz eigenen Farben schimmert. Die Indie-Pop-Sommerplatte 2011!

Anspieltipps:

  • Slow Faze Fast
  • Comfortable Kids
  • Punch For Punch
  • Mexican Politics

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