Skindred - Union Black - Cover
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Skindred Union Black


  • Label: BMG Rights Management
  • Laufzeit: 46 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit ihrem rhythmisch ausgefeilten Metal-Reggae können Skindred vom kleinen Club bis zum Mega-Festival jede Art von Publikum in rasende Moshpits verwandeln.

Die britische Crossover-Rockband Skindred ist seit dem Jahr 1998 am Start und brachte bis dato zwischen 2002 und 2009 drei Studio-Longplayer auf den Markt. Mit „Union Black” steht seit Ende April 2011 das vierte Album auf dem Plan, das nun auch bei uns veröffentlicht wird. Mal schauen, ob die Jungs aus Newport – Benji Webbe (Gesang), Mikey Demus (Gitarre), Daniel Pugsley (Bass) und Arya Goggin (Drums) – damit kommerziell etwas mehr reißen können als in der Vergangenheit. Schließlich ist ihr Sound zwischen Nu-Metal, Reggae, Dub und Dancehall durchaus als speziell zu bezeichnen.

Eingeläutet von der englischen Nationalhymne als kurze Reggae/Dub-Version schießen Skindred mit „Warning“ sogleich eine richtig heftige Nu-Reggae-Metal-Breitseite aus der Hüfte, die in der Gesangsabteilung und beim Songwriting von Jacoby Shadix (Papa Roach) unterstützt wird. Dieses Grundgerüst aus Dub- und Reggae-Elementen zieht sich wie gewohnt durch das gesamte Album, fällt mal entspannter („Cut dem“, „Get it now“) und mal waffenscheinpflichtig hart aus („Own you“, „Doom riff“). Dabei achtet die Band immer schön auf geschmeidige Grooves sowie eingängige Hooklines und macht damit den Herren von Limp Bizkit schwer Konkurrenz („Living a lie“, „Get it now“).

Grundsätzlich ist die Musik von Skindred – zumindest auf „Union Black“ – als absolut massentauglich zu bezeichnen. Mit ihrem rhythmisch ausgefeilten Metal-Reggae können Skindred vom kleinen Club bis zum Mega-Festival jede Art von Publikum in rasende Moshpits verwandeln. Möglicherweise geht der Band dabei ein wenig die Coolness ihrer amerikanischen Pendants ab, doch als ungezügelte Partymusik taugt „Union Black“ allemal.

Anspieltipps:

  • Warning
  • Own you
  • Doom riff
  • Get it now

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