Crossfaith - The Dream, The Space - Cover
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Crossfaith The Dream, The Space


  • Label: GanShin/Rough Trade
  • Laufzeit: 30 Minuten
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8.5/10 Unsere Wertung Legende
4.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Im letzten Jahr hatte diese junge Band mit ihrem Debüt „The Artificial Theory For The Dramatic Beauty“ (08/2010) bereits ein erstes Zeichen gesetzt und sich deutlich in der Metalszene positioniert. Nun setzen sie mit „The Dream, The Space“ nicht nur nach, sondern noch deutlich wie man so schön sagt einen oben drauf.

Ein starkes Debüt hat ihr Potential bereits bewiesen, nun zeigen sie auch, dass sie in der Lage sind sich weiterzuentwickeln und ihr musikalisches Gesamtbild zu verfeinern. Natürlich ist die Basis immer noch die Gleiche: Feinster Metalcore, bei denen Fans des Genres ganz auf ihre Kosten kommen. Schnelle, bestimmende und kräftige Schlagzeuglinien setzen den deutlichen Ton der Songpalette. Starke Growls und Shouts runden das Gesamtbild in dieser Hinsicht perfekt ab und schaffen so das ideale Klangbild für gepflegtes Haarschütteln und wildes Pogen.

Doch dann sind da noch gewisse Details in jedem einzelnen Song, die Crossfaith zu etwas besonderem machen und somit aus der Masse hervor heben. Zum einen sind da die Synthesizer Linien, die man schon im Intro von „Technologia“ kennenlernt, die immer wieder für erstaunlich sanfte Melodien im Hintergrund und damit Kontrast und Abwechslung sorgen. Auch die Gitarrenriffs bestehen nicht rein aus wildem Geschrammel, sondern wissen ebenso mit melodischen Feinheiten zu bezaubern. In „Demise and Kiss“ werden die Vocallinien außerdem durch Gesang ergänzt, der ebenso einfach nur überzeugen kann.

Doch was ist nun anders und besser? Anders ist nicht wirklich viel, denn eine funktionierende Mischung aus Metalcore und Electrosynthesizern haben sie auch schon auf ihrem Debüt präsentiert. Besser ist allerdings die gesamte Feinabstimmung dieser Mischung. Man hat mehr und mehr das Gefühl, dass alles an seinem perfekten Platz sitzt. Jeder Song ist in sich stimmig und harmoniert gleichzeitig im Gesamtbild des 10 Tracks umfassenden Albums. Gleichzeitig sind die Songs frisch, was sie nicht in der Masse des Angebots verschwinden lässt und den nötigen Wiedererkennungswert verschafft. Genau so macht Musik Spaß!

Anspieltipps:

  • Stars Fade in Slow Motion
  • Demise and Kiss
  • Panorama (Interlude)
  • Crystal Echos back to our Tragedy

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