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CSS La Liberación


  • Label: Cooperative/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 41 Minuten
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4.5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Ring frei für die nächste Runde der Damen und des Herrn um Sängerin Lovefoxxx. Um es vorwegzunehmen: ein Befreiungsschlag ist „La Liberaciòn“ nicht. Es bleibt bei den bekannten Eckpfeilern aus elektrogeschwängertem Rock und jeder Menge Tanzflächenalarm. Hört sich in etwa so an, als hätten die alten Helden von The Clash mit den New Yorkern Radio 4 zusammengesessen, über die 1980er Jahre sinniert und dabei öfter auch mal Lady Gaga gehört. Das Ergebnis sind elf Stücke Elektro-Dance-Punk für alle Tanzflächen zwischen Club, Strand, Halle, Straße und Keller.

Dank des extrovertierten Engagements von Sängerin Lovefoxxx und der vielen hüpfenden Beats überhört man zahlreiche schwächere Textstellen meistens, die in anderem Gewand vielleicht stören könnten, bzw. mindestens auffallen würden: „When I Was 13 My Brother Moved To New York City / I Dreamt So Much About Being There / And Live The Live I Didn’t Have Yet” (aus „City Grrrl“).

Wirklich gute Songs fehlen, aber wahrscheinlich soll es darum auch gar nicht gehen, sonder eher darum, die Hüfte zum Wackeln zu bringen und der Tanzwut freien Lauf zu lassen. Dazu taugt „La Liberación“ durchaus und man kann sich gut vorstellen, dass Vorturnerin Lovefoxxx auf Konzerten die letzte Energie aus dem Publikum holt, bis sich alle verschwitzt aber glücklich in den Armen liegen. Im Schlusssong heißt es dann auch „I’m Gonna Dance All Night / Even If The Music Sucks”. Ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht, aber im Kern auch nicht falsch.

Anspieltipps:

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