Rebecca Ferguson - Heaven - Cover
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Rebecca Ferguson Heaven


  • Label: RCA/Sony Music
  • Laufzeit: 36 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6/10 Leserwertung Stimme ab!

Himmlischer Pop aus Großbritannien, der mit großer Stimme und Gefühl zu bezaubern weiß.

Auch Rebecca Fergusons Entdeckung ist einer Castingshow gutzuschreiben. Genauer gesagt wurde sie 2010 Zweite des britischen Formats X Factor, das unter anderem bereits Leona Lewis und Alexandra Burke hervorgebracht hat. Ihr Debüt „Heaven“, das bereits 2011 in ihrer englischen Heimat erhältlich ist, darf nun auch das deutsche Publikum erfreuen.

Entgegen heimischen Casting-Formaten scheint man auf der königlichen Insel tatsächlich mehr auf Stimme zu setzen, was man schon mit den ersten Tönen von „Nothing's Real But Love“, dem Opener des Albums, erfreut feststellen darf. Es wurde wieder eine große Stimme gefunden, die mit Eigencharakter und einer ordentlichen Portion Soul überzeugt. Fergusons Stimmfarbe erinnert ein wenig an Macy Gray und auch an Lauryn Hill, bringt aber genug eigenen Wiedererkennungswert mit sich, um sie von anderen Kolleginnen abzuheben.

Musikalisch bleibt es sanft, man beweist, dass auch ein Album aus starken Balladen nicht langweilig werden kann und genauso gut ins Ohr geht wie die typischen Radio-Dance-Nummern. Instrumental halten sich die Produzenten zurück und unterstreichen starke Gesangslinien mal nur mit Klavier („Teach Me How To Be Loved“), mit schlichten Beats oder leichtem Jazz („Fighting Suspicions“). So bleibt der Fokus generell auf dem Wesentlichen – der Stimme – sowie auf Gefühlen, die durch Lyriks und Gesangslinien geschaffen werden.

So führt schlichte Popmusik mit einer Prise Soul und Jazz in Traumwelten, die helfen mit Worten und Melodien die Balsam für die Seele sind, der trüben Welt zu entfliehen. Rebecca Ferguson bezaubert mit starker Stimme und großen Gefühlen.

Anspieltipps:

  • Glitter & Gold
  • Mr Bright Eyes
  • Fighting Suspicions

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