The Subways - Money And Celebrity - Cover
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The Subways Money And Celebrity


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 37 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

„Money & Celebrity” ist leider ein Album, dessen Sinn sich nicht wirklich erschließt.

Die Musik auf „Young For Eternity“ (2005) von The Subways war vor allen Dingen ein äußerst kurzweiliger Mix aus geradliniger Rockmusik und einer Prise Grunge und Punk. Billy Lunn (Gesang, Gitarre), Charlotte Cooper (Bass, Gesang) und Josh Morgan (Schlagzeug) warfen zwischen die aufgedrehten Songs („Rock & Roll Queen“) jedoch auch immer wieder melancholische Momente („She Sun“), wodurch das erste Album zumindest keine allzu einseitige Angelegenheit war. Trotz dem etwas alternierenden Riffing und einer etwas aggressiveren Grundausrichtung hatte jedoch bereits das zweite Album „All Or Nothing“ (2008) nicht viel Neues zu bieten.

Mit dem Nachfolger „Money & Celebrity” setzen The Subways auch heuer wieder vor allen Dingen auf energiegeladene Songs mit eingängigen Riffs und Melodien. Tatsächlich hat es das Trio geschafft, ihr Rezept seit dem Debüt noch zu vereinfachen, und wahrscheinlich liegt hier der Ursprung der Probleme, mit denen das dritte Werk zu kämpfen hat: Die ausgewogene Abwechslung von ruhigeren und lauteren Passagen mit akustischen und elektrischen Gitarren machte unter anderen den Reiz von „Young For Eternity“ aus und sorgte dafür, dass das Album stets eine Menge Spaß machte.

Mit dem Wegfall dieser Abwechslung bleiben auf „Money & Celebrity” lediglich zwölf flotte und enthusiastische Songs übrig, die sich bei verbrauchten Riffs und Songstrukturen bedienen („Like I Love You”). Die Gitarren sind mal locker und leicht („I Wanna Dance With You”), mal etwas heavy („Rumour”), da darf auch schon mal geschrien werden, der leichte Grungeeinschlag ist jedoch nicht mehr existent. Das soll immer noch frech und fresh wirken, ist aber viel zu brav und leicht zu vergessen. Dies liegt auch an der sehr glatten Produktion, der leider jeglicher Punch abgeht und den rauen Charme des Debüts vermissen lässt.

Die meisten Melodien hier gehen zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. So reicht es eigentlich schon aus, sich die erste Single „We Don't Need Money To Have A Good Time” anzuhören, dann weiß man, was auf „Money & Celebrity” zu erwarten ist. Auffällig sind nach wie vor der Wechselgesang von Lunn und Cooper (z.B. „Popdeath”), der Einsatz von Letzterer beschränkt sich jedoch leider größtenteils auf Backing Vocals. Ansonsten ist „Money & Celebrity” leider ein Album, dessen Sinn sich nicht wirklich erschließt.

Anspieltipps:

  • It's A Party
  • We Don't Need Money To Have A Good Time
  • Rumour

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