Superbutt - Music For Animals - Cover
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Superbutt Music For Animals


  • Label: Music Force/SOULFOOD
  • Laufzeit: 40 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

„State Of The Art“, brüllt András Voros aus Ungarn im Opener „Cleaver“ und ob er jetzt auch die Musik seiner Band besingen möchte, sei erst mal dahin gestellt. Die „Frischlinge“ aus Osteuropa haben nach einiger Bühnenerfahrung nun endlich ihr erstes Album in neuer Formation als Superbutt herausgegeben. Es wird laut, es wird dreckig. 40 Minuten lang massieren Voros und seine Bandmitglieder die Ohren der Hörer mit Metal der brachialen Sorte. Nun liegt man allerdings völlig daneben, wenn man meint, dass Superbutt ein einseitiges Programm abliefern wollen. Die Band hat neue Mitglieder gewonnen und die alten (bis auf András) in Frieden verabschiedet. Viel Material von Rock bis Metal, das verarbeitet werden möchte, scharrt schon mit den Hufen.

Schöne Vorsätze, aber wie werden sie umgesetzt? Tatsache ist, dass Superbutt dem Hörer keinen ruhigen Moment gönnen. Zwar ergießen sich einige Tracks in geschmackvollen Riffs, die an Liebe zum Rock’n‘Roll erinnern („Natasha“) und auch Melodien kommen ins Spiel. Die Härte von Bands wie Manowar gemischt mit einer breiten Auswahl an Rockeinflüssen. So ist der Wunsch der Band. Das Ergebnis gibt sich allerdings spätestens zur Hälfte des Albums eintöniger. Spätestens mit dem wütenden „Out Of Reach“ ist dem Hörer klar, dass es hier durchgehend auf die Ohren gibt. Superbutt jagen von einem Moment zum nächsten, ohne zwar ganz große Akzente zu setzen, aber auch ohne zu langweilen.

Es fällt auf, dass kaum Titel des Albums genannt werden, um die Stärken und Schwächen der Band zu beschreiben. Das liegt daran, dass das Niveau der Lieder auf mehr oder weniger demselben Level bleibt und Höhen schwer auszumachen sind, obwohl die Ungarn versuchen keine Ruhepause einzulegen. Die Tracks wissen genau, wann es Zeit für ein Gitarren-Solo oder einen mitreißenden Refrain ist. Hymnisch, durchkalkuliert, aber ohne die ganz großen Melodien. Kein Song überragt, keiner fällt ab. Den Abschluss dieser Kritik macht also das gute, alte Jammern auf hohem Niveau. Superbutt sind eine echte Alternative im Bereich Rock/Metal, nur will einem kein Track ins Gedächtnis springen, um die Band wirklich anzupreisen. Sie sind gut, aber was ist eigentlich das Besondere an Superbutt? Vielleicht brauchen wir bis zum nächsten Album, um das herauszufinden

Anspieltipps:

  • Cleaver
  • Best Plays
  • Natasha

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