Theophilus London - Timez Are Weird These Days - Cover
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Theophilus London Timez Are Weird These Days


  • Label: Reprise/WEA
  • Laufzeit: 37 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Nach einer Handvoll (zum Teil nicht offizieller) Mixtapes in den vergangenen drei Jahren legt der in Brooklyn, New York aufgewachsene Theophilus London (23) mit „Timez Are Weird These Days“ nun sein Majordebüt über Warner Records vor. Was hierzulande noch ein müdes Schulterzucken ernten dürfte, sollte in den USA schon etwas mehr Aufsehen erregen. Schließlich hat der in Trinidad geborene Sänger/Rapper schon den einen oder anderen Club zum kollektiven Transpirieren gebracht.

Theophilus Londons bevorzugtes Stilmittel besteht aus Sounds und Samples der 80er Jahre (Stichwort: New Wave) sowie einem dezenten Rock-Einschlag. Diese Basics integriert er in äußerst poppige HipHop- und R&B-Tunes, mit denen sich die Gemeinde durchaus in Lover und Hater spalten lässt. Aber sei’s drum. Durch diese geschickte Vermengung wirken die vorgelegten Tracks des 23-Jährigen hip, cool, modern und mitunter gar futuristisch.

Hier weiß auf jeden Fall jemand was er tut. Denn aus purem Zufall sind die extrem rhythmischen Songs auf Theophilus Londons Debüt sicher nicht entstanden, für die sich The Black Eyed Peas wohl gerne als Abnehmer bereiterklären würden. Scheint fast so, als wäre hier ein Künstler zur rechten Zeit am rechten Ort. Da muss dann auch mal eine fragwürdig kurze Albumspielzeit von gerade einmal 37 Minuten ausreichen, um die Hörer zu überzeugen. Könnte dennoch klappen...

Anspieltipps:

  • Stop it
  • Why even try
  • One last time
  • Last name London

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