I Heart Sharks - Summer - Cover
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I Heart Sharks Summer


  • Label: Auf Die Plaetze/ALIVE
  • Laufzeit: 48 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Die drei Jungs Pierre Bee, Simon Wangemann und Georg Steinmaier von I Heart Sharks kommen aus London, New York und Bayern und haben sich dort getroffen, wo in Deutschland das Indie-Elektro-Herz derzeit am Lautesten schlägt: in Berlin. Nachdem sie bereits letztes Jahr mit „Wolves“ ihre erste EP auf den Markt brachten, folgt diesen Herbst ihr Debütalbum „Summer“.

Warum I Heart Sharks ihr Album „Summer“ genannt haben, wird wohl ihr Geheimnis bleiben, denn im Gesamtpaket klingen die Songs ziemlich zeitlos. Vielmehr geht es scheinbar darum, ein Gefühl von Sommer zu vermitteln: Gute Laune, nette Menschen und ein bisschen Strand-Romantik. Sie selbst singen in dem Song „Summer“: „Let’s just pretend it’s summer“ und so bleibt hier und da beim Hören ein Gefühl von Leichtigkeit zurück.

Die Band präsentiert tanzbare Melodien, mit einfachen Songtexten und britischem Akzent. Spacige Intros bei Songs wie „Animals“ und gängige BritPop-Ansätze wie in „Monogamy“ machen deutlich, dass I Heart Sharks dank ihrer unterschiedlichen Einflüsse nicht „typisch deutsche Indietronic“-Musik machen. I Heart Sharks suhlen sich in ihrer Rastlosigkeit und bemühen sich sehr um ihr Image als „verlorene Jugend ohne zu Hause“.

Immer auf der Suche, so ist das scheinbar in der „Neuzeit“. Wie Franz Ferdinand und The Subways, lässt das internationale Trio I Heart Sharks es sich in „Neuzeit“ auch nicht nehmen ein paar Worte auf Deutsch zum Besten zu geben. Ob der Hörer diese Songfetzen jetzt charmant oder eher gegenteilig aufnimmt, sei mal dahingestellt.

Ein bisschen elektronische New-Indie-Romantik hier und ein paar Klischees da. „Summer“ von I Heart Sharks ist ein mittelmäßiges, maximal solides Indietronic-Album, das dem Hörer nicht lange im Ohr bleibt wird.

Anspieltipps:

  • Wolves
  • Animals
  • Neuzeit
  • Summer

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