The Shins - Port Of Morrow - Cover
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The Shins Port Of Morrow


  • Label: Columbia/Sony Music
  • Laufzeit: 40 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Wenn „Port Of Morrow“ ein Beispiel für Stagnation ist, dann hat Mercer vor allem ganz viel richtig und nur wenig falsch gemacht.

Klappe, die Vierte! Es lässt sich nicht leugnen. Tatsächlich ist seit dem letzten Album von den Shins schon wieder ein halbes Jahrzehnt vergangen. Was ist seitdem passiert? Kapitän James Mercer hat mit Brian Burton a.k.a. Danger Mouse als Broken Bells ein klasse Album gemacht und in der Zwischenzeit die komplette Shins-Mannschaft ausgewechselt. Somit wird hier noch einmal untermauert, was bei Album eins bis drei im Prinzip auch schon klar war. James Mercer und The Shins sind künstlerische Personalunion.

Folglich bleibt musikalische Überraschung auf „Port Of Morrow“ in jeder Hinsicht aus. Vielmehr ist das hier die logische Quintessenz des bisherigen Schaffens. Das ist zunächst einmal als Kompliment gemeint, denn was Mercer hier mal wieder an zuckersüßen Popmelodien aus dem Ärmel schüttelt, als wäre es die leichteste Übung. Da muss man sich schon mal ungläubig die Augen bzw. Ohren reiben. Allerdings bleibt die Spannung – trotz unbestritten hoher Qualität – ein wenig auf der Strecke. Bestes Beispiel dafür ist die erst Single-Auskopplung „Simple Song“, die zwar durchaus gefällt, aber halt auch nicht unbedingt begeistert. Aber mal ehrlich: Wenn „Port Of Morrow“ ein Beispiel für Stagnation ist, dann hat Mercer vor allem ganz viel richtig und nur wenig falsch gemacht. Außerdem gibt es ja noch zeitlose kleine Perlen wie „It’s Only Life“ oder „No Way Down“.

Mal schauen was dann als nächstes aus dem Hause Mercer kommt. Sicherlich wieder eingängige schöne Popsongs. Ob unter dem Label der Shins, Broken Bells oder was auch immer ist ja inzwischen eigentlich egal.

Anspieltipps:

  • It’s Only Life
  • September
  • No Way Down

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