Robert Ellis - Photographs - Cover
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Robert Ellis Photographs


  • Label: New West Records
  • Laufzeit: 42 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung
3.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein gediegenes Americana-Werk, das aber nur selten Esprit verströmt.

Der amerikanische Country- und Folk-Singer/Songwriter Robert Ellis ist mit 22 Jahren einer der jüngsten Vertreter seines Genres. Er veröffentlichte im Jahr 2009 sein selbstvertriebenes Debütalbum „The Great Re-Arranger“, unterschrieb daraufhin einen Plattenvertrag beim Label New West Records (u.a. Steve Earle, Tom Morello, John Hiatt, Kris Kristofferson) und legt nun mit „Photographs“ seinen ersten regulär erhältlichen Longplayer vor.

In den USA erschien „Photographs“ bereits im vergangenen Jahr und erhielt durch die Bank Lob als „ein Album mit wunderbar einfachen Songs, die auf der einen Seite für den Sound des jungen Texas stehen und auf der anderen Seite abgeklärt und erwachsen klingen.“ Und in der Tat setzt Robert Ellis auf einfache Mittel, um seine Kompositionen in Szene zu setzen. Seine Stimme und eine Akustikgitarre bilden dabei die Grundlage („Bamboo“), die von der Rhythmusabteilung mit dezenten Beiträgen aufgepeppt („Two cans of paint“) und im Fall von „Cemetery“ sogar von einem Streicher-Ensemble begleitet wird.

Grundsätzlich ergibt dies ein gediegenes Americana-Werk, das aber nur selten Esprit verströmt („Westbound train“) und so richtig aus dem Quark kommt („No fun“). Die meiste Zeit agiert Robert Ellis bedächtig, ja fast schon einschläfernd und für einen 22-Jährigen grundsätzlich zu zahm. So bekommt die Feststellung, dass „Photographs“ ein Album mit wunderbar einfachen Songs ist, die auf der einen Seite für den Sound des jungen Texas stehen und auf der anderen Seite abgeklärt und erwachsen klingen plötzlich eine ganz andere Bedeutung, die das Buhei der amerikanischen Medien um den jungen Singer/Songwriter relativiert.

Anspieltipps:

  • No fun
  • Comin‘ home
  • Friends like those
  • Westbound train

Dieser Artikel ging am um 14:34 Uhr online.
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