Alpha Academy - Impossible:Possible - Cover
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Alpha Academy Impossible:Possible


  • Label: Steamhammer/SPV
  • Laufzeit: 40 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Während deutsche Rockbands wie die Donots oder die Guano Apes so langsam in die Jahre kommen, wollen Alpha Academy mit ihrem neuen Album „Impossible: Possible” frischen Wind in die deutsche Musiklandschaft bringen. Nachschub muss her und die vier hochmotivierten Göttinger bemühen sich redlich darum, nach ihrem ersten Album „The Promise Of The Light” mit „Impossible:Possible” einen festen Platz in der deutschen Rock-Szene zu ergattern.

Seit 2008 sind Dominik Dubik (Gesang/Gitarre), Michael Wenski (Gitarre), Sebastian Hunger (Bass) und Niko Tsagarakis (Schlagzeug) bereits gemeinsam als Alpha Academy unterwegs. Verschiedene Einflüsse haben Alpha Academy während der letzten Jahre geprägt, kein Wunder, denn sie sind als Band schon gut herumgekommen: Als Support von DSDS-Gewinner Tobias Regner, Die Happy oder Revolverheld machten die vier Alpha-Jungs bereits die Konzerthallen in Deutschland unsicher.

Das Album „Impossible:Possible” überzeugt vor allem mit den ersten Stücken „Rise and Fall” und „Voice of the Voiceless”, die im Januar als Doppel-Single veröffentlicht wurde. Dynamisch und kraftvoll powern die Vier ihren zweiten Longplayer nach vorne und klingen dabei verdächtig nach einer Mischung aus den Donots, Good Charlotte und Rise Against. Ihren eigenen Stil bezeichnen Alpha Academy dagegen als „rough und ehrlich zwischen Jimmy Eat World und den Foo Fighters”.

Nachdem das Album so dynamisch angefangen hat, klingen die restlichen Songs auf „Impossible:Possible” im Großen und Ganzen etwas einheitlich: „Dance The Night Away” weckt den Hörer dank gut einstudierten Gröl-Chören, aber die übertrieben simpel gehaltenen Refrains von „Scissors” und „I Wanna Know” eignen sich wohl vor allem für Mitsing-Aktionen bei Live-Auftritten. Der etwas gefühlvollere Track „Seconds” geht dazwischen leider etwas unter.

Ob aus der Alpha Academy in nächster Zeit die neuen Alpha-Tiere der deutschen Rock-Szene werden, bleibt abzuwarten und wird vermutlich noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Fest steht jedenfalls, dass die Studentenstadt Göttingen wahrhaftig noch ein paar musikalische Überraschungen versteckt hält: „Impossible:Possible” ist ein Album, das sich sehr gut in die bereits bestehende Musiklandschaft deutscher Rockbands einfügt, aber noch nicht genug Ohrwurm-Power mit sich bringt um sich durchsetzen. So lässt sich an „Impossible:Possible“ zwar nur wenig aussetzen, denn die Rock-Nummern sind durchweg solide und sauber, doch allzu oft fehlt noch das gewisse Etwas.

Anspieltipps:

  • Rise and Fall
  • Voice of the Voiceless
  • Dance The Night Away

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