Train - California 37 - Cover
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Train California 37


  • Label: Columbia/Sony Music
  • Laufzeit: 43 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Train versuchen krampfhaft, eine flächendeckende Hitdichte herzustellen.

Mit dem großen Erfolg mit der Single „Hey, soul sister“ und dem dazugehörigen Album „Save Me, San Francisco“ fuhren die Kalifornier von Train wieder weltweit in der Erfolgsspur. Leider schöpfen sie auf ihrem neuen Silberling ihre Möglichkeiten nicht aus: Es klingt vieles wie schon einmal gehört oder es sind eindeutige Selbstkopien.

Nach dem guten Opener „This'll be my year“, der aktuelle Ereignisse Revue passieren lässt, und sehr rockig vorgetragen wird, fällt nur noch ein beachtenswertes Duett mit Countrysängerin Ashley Monroe auf. Danach folgt nur noch Durchschnitts-Rock/Pop. Die Ukulele in „Sing together“ oder das Gepfeife in „You can finally meet my mom“ nerven gewaltig. Sie begleiten keinen guten Tracks, sondern langweilen mit Monotonie. Auch wenn einige Songs die kalifornische Sonne ins Radio tragen, man höre „50 ways to say goodbye“ mit frischen Trompeten, wird man diesen Sonnenanbetern schnell überdrüssig, der Sonnenbrand ist aufgrund der wenig innovativen musikalischen Ideen vorprogrammiert.

Die Songs wirken überproduziert und meist weichgespült. Die Mit-Songwriter von Pat Monahan, das Duo Espen Lind und Amund Bjørklund, scheinen keinen guten Einfluss ausgeübt zu haben, zu sehr wird krampfhaft versucht, eine flächendeckende Hitdichte herzustellen. Nach 43 Minuten sind die letzten Töne der Kalifornier aus den Boxen geklettert, doch viel ist von Trains leicht rockigem Country/Popgemisch nicht hängengeblieben. Schade, denn die früheren Alben von Train haben gezeigt, dass sie mehr können als nur auf kurzfristigen Airplay-Erfolg zu schielen.

Anspieltipps:

  • This'll be my year
  • Bruises
  • 50 ways to say goodbye

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