UFO - The Chrysalis Years (1980-1986) - Cover
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The Chrysalis Years (1980-1986)


  • Label: Chrysalis/EMI
  • Laufzeit: 350 Minuten
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Der Chrysalis-Katalog von UFO wird erneut zur Fundgrube für Fans und Sammler.

Im Jahr 1969 gründete sich in London die Hardrockband UFO. Von 1970 bis 1973 stand sie beim ehrwürdigen Decca-Label unter Vertrag, wo die ersten beiden Alben der Band erschienen. Danach wechselten UFO zu Chrysalis Records. Dort hatten die Mannen um Sänger Phil Mogg ihre künstlerisch und kommerziell beste Zeit. Fast im Jahresrhythmus erschienen auf dem britischen Label neue UFO-Alben, auf denen zwischen 1973 und 1979 auch der ehemalige Scorpions-Gitarrist Michael Schenker zu hören war. Die Chrysalis-Phase von UFO wird seitdem gerne und oft von dem im Jahr 1991 an den EMI-Konzern verkauften Label in Form von Best-Of-Samplern nachgezeichnet.

Allerdings sind auch die übrigen Vertragspartner der Briten (Decca, Steamhammer) gut dabei, wenn es um die Aufarbeitung des UFO-Katalogs geht. Hier heißt es also Augen auf, um nicht zum wiederholten Mal denselben Inhalt in neuer Verpackung zu kaufen. Es gibt aber auch positive Ausnahmen! Denn das inflationäre Angebot an UFO-Katalogware erlebte mit dem im vergangenen Jahr erschienenen, fünf CDs umfassenden Box-Set „The Chrysalis Years (1973-1979)“ einen qualitativen Höhepunkt.

Die Box enthielt die ersten fünf Studioalben für Chrysalis nebst haufenweise Bonus Tracks und Live-Material in digital remasterter Form. Damit konnten alle geneigten Käufer den UFO-Backkatalog zu einem günstigen Preis in optisch kompakter und klanglich verbesserter Form erwerben. Eine wirklich feine Sache, die nun mit „The Chrysalis Years (1980-1986)“ fortgesetzt wird!

Erneut dienen fünf Studioalben (hier: „No Place To Run”, „The Wild, The Willing And The Innocent”, „Mechanix”, „Making Contact” und „Misdemeanor”) als Rahmen für eine stattliche Box, die mit reichlich Live-Material und bisher nicht auf CD erhältlichem Liedgut angereichert wurde. 75 Songs sind so zusammengekommen, die UFO-Fans mit der Zunge schnalzen und für einige Stunden in die guten alten 80er Jahre abtauchen lassen.

Anspieltipps:

  • Blue
  • Lettin‘ go
  • This time
  • Dream the dream
  • Couldn’t get it right
  • We belong to the night

Dieser Artikel ging am um 08:44 Uhr online.
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