Tom Hugo - Sundry Tales - Cover
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Tom Hugo Sundry Tales


  • Label: Eyala Records
  • Laufzeit: 36 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
7.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Der 31jährige Singer/Songwriter aus Norwegen mit seinem Debütalbum.

Der 31jährige Singer/Songwriter Tom Hugo stammt ursprünglich aus dem beschaulichen Örtchen Kristiansand in Norwegen, lebt aber bereits seit vier Jahren in der norddeutschen Metropole Hamburg. Ebenso lange hat Tom Hugo (ist das ein Künstlername?) an seinem Debütalbum „Sundry Tales“ gearbeitet, das nun in die Läden kommt.

Die meisten der elf Songs auf „Sundry Tales“ hat Tom Hugo selbst geschrieben und im Kontext eines Bandgefüges arrangiert. Somit bedient der Norweger nicht die klassische Singer/Songwriter-Schiene (ein Mann, eine Akustikgitarre), sondern eine modernere Variante im Stile eines James Blunt, Jason Mraz oder auch Jack Johnson, also mit starker Betonung auf dem Wörtchen Popmusik. Tom Hugos Songs klingen dabei durchweg gediegen und gefällig und behandeln inhaltlich (Zitat) „Familiengeschichten, Beziehungsprobleme, Momente unfassbaren Glücks oder allumfassender Traurigkeit“.

Die große Frage, die sich im Zusammenhang mit „Sundry Tales“ stellt, ist, ob die Welt tatsächlich ein weiteres Songwriter-Popalbum benötigt, dessen Songs gediegen, gefällig und zu 100% radiotauglich klingen, um damit Alltagsbeobachtungen nett zu vertonen? Schließlich geht das Publikum mittlerweile so extrem selektiv bei der Wahl seiner Musik vor, dass selbst schwer gehypte Majoracts wie Madonna oder Lana Del Rey mit ultra-schwachen Absatzzahlen zu kämpfen haben.

Nicht dass wir uns falsch verstehen: Tom Hugo versteht sein Handwerk gut und liefert am Stück sonnige Melodien („Be somebody“, „You make my day“, „Wildest man alive“) und hübsche Arrangements („Open up your eyes“, „Million doors“) ab. Doch das gewisse Etwas fehlt ihm und seinen Songs, um das Publikum in Jubelarien ausbrechen zu lassen.

Anspieltipps:

  • Julia
  • Such a loser
  • Million doors
  • You make my day
  • Open up your eyes

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