Ashes Of Pompeii - Places - Cover
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Ashes Of Pompeii Places


  • Label: Midsummer/CARGO
  • Laufzeit: 31 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Um internationalen Maßstäben standzuhalten, benötigt die Band noch Zeit.

Tobias Mösch (Gitarre, Gesang), Lukas Wiesenmüller (Gitarre), Michael Winkler (Bass) und Christoph Nolte (Drums) ergeben zusammen die ursprünglich aus Marburg stammende und nun überwiegend in Köln ansässige Post-Hardcore-Kapelle Ashes Of Pompeii, die mit „Places“ ihren mittlerweile vierten Band-Output seit der Gründung von Ashes Of Pompeii im Jahr 2004 vorlegt. Vorangegangen sind die EP „Putting The Pieces Together“ (03/2005) sowie die Longplayer „The End Begins Tomorrow“ (10/2007) und „Accidental Goals” (09/2009). Dazu kommen mehr als 200 gespielte Konzerte und die üblichen Vergleiche mit den großen Namen des Genres, die wir uns aber hier aus gegebenem Anlass ersparen. Denn ganz so weit sind die vier Herren von Ashes Of Pompeii noch nicht, um internationalen Maßstäben standzuhalten.

Sänger Tobias Mösch kann mit Sicherheit ein markerschütterndes Organ vorweisen, mit dem er Wut, Leiden und Bitterkeit glaubhaft zum Ausdruck bringt („Shriveling sleep“, „Concrete“). Nimmt sich der Rest der Band aber zurück und schaltet ein paar Gänge herunter, fehlt es der Stimme von Tobias Mösch noch etwas an Standsicherheit („A dusty blanket“). Doch gerade diese Momente der vermeintlichen Stille verlangen mehr Abwechslung und Atmosphäre, die auch von der relativ gleichförmig agierenden Rhythmusmannschaft nicht angeboten wird.

So gestaltet sich der Hörgenuss von „Places“ trotz der kurzen Spieldauer von einer knappen halben Stunden schon nach der Hälfte als ziemlich zäh, weil außer Brüllen und dem Auftürmen von Rifflandschaften nicht viel passiert. Und das ist in der Summe aller Teile am Ende leider nicht mehr als guter Durchschnitt.

Anspieltipps:

  • Concrete
  • Permafrost
  • Shriveling sleep
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