Buster Shuffle - Do Nothing - Cover
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Buster Shuffle Do Nothing


  • Label: People Like You/EMI
  • Laufzeit: 35 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Zweitwerk der schwer gehypten Ska-Band aus London.

Die Band Buster Shuffle aus London gibt sich mit „Do Nothing“ zum zweiten Mal die Ehre und versucht die Lobeshymnen, die ihr 2009er Debütalbum begleiteten, von der britischen Insel nunmehr auf das Festland zu übertragen. Begonnen hat diese Mission bereits im Herbst 2010, als die Engländer einen Vertrag beim deutschen Indie-Label People Like You Records unterschrieben, die das in Eigenregie veröffentlichte „Our Night Out“-Debüt im März 2011 nochmals offiziell in die deutschen Läden stellte und Buster Shuffle zusammen mit den Label-Kollegen Broilers und The Creepshow u.a. durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Belgien, Holland und England auf Tournee schickte.

Auch wenn das niedliche Coverbild auf eine falsche Fährte führen mag, stehen Buster Shuffle für eine räudige Mischung aus BritPop im Madness-Stil, sprich mit Betonung auf Ska und ein kleinwenig Punkrock. Dieser brodelnde Cocktail hat sich in Windeseile aus den Pubs und Londoner Clubs in allen Landesteilen herumgesprochen und Buster Shuffle einen hervorragenden Ruf beschert. Deshalb war es auch nicht schwer, für „Do Nothing“ Gäste wie Mickey Gallagher (The Blockheads), Roddy Radiation (The Specials), Wag (The Infadels) und wie schon beim Debüt Ian Catskilkin (Art Brut) zu aktivieren, die Jet Baker, Tim Connell, Terry Mascall, James Stickley, Peter Oags, Carrie Griffiths und Debz Bridgeman zur Hand gehen.

Auf „Do Nothing“ haben sich Buster Shuffle ihre Punkrockhörner gehörig abgestoßen und noch stärker auf poppige Ska-Klänge gesetzt. Das passt zwar wunderbar zu ihrem markanten Cockney-Akzent und lädt sicher auch zum Aufsuchen der Tanzfläche ein, geht aber zu Lasten der jugendlichen Frische, die sich hinter penibel auskomponierten Stücken hintenanstellen muss. Unterstellt man allerdings, dass sich die inzwischen auf sieben Mitglieder angewachsene Band künstlerisch noch finden muss, ist „Do Nothing“ ein solider Schritt in Richtung aktuellerer BritPop-Strömungen.

Anspieltipps:

  • 15 again
  • The lake song
  • Talking sweet
  • Doesn’t matter

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