Soundtrack - Rock Of Ages - Cover
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Soundtrack Rock Of Ages


  • Label: Classical/Sony Music
  • Laufzeit: 63 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
6.6/10 Leserwertung Stimme ab!

„Rock of Ages“ lässt die 80er Jahre auf der Leinwand erneut aufleben.

Mit „Rock Of Ages“ präsentiert uns Hollywood seit dem 14. Juni 2012 eine Musicalverfilmung in den deutschen Kinos. Natürlich handelt es sich dabei um eine klassische Liebesgeschichte, diesmal verwurzelt in den 80er Jahren, musikalisch genauer gesagt im Glam-Metal. Typisch Musical müssen natürlich die Schauspieler selbst ihr musikalisches Können unter Beweis stellen, so dass die Tracks entsprechend von Tom Cruise, Julienne Hough, Diego Boneta, Russel Brand, Alec Baldwin, Malin Akerman, Paul Giamatti, Catherine Zeta-Jones und Mary J. Blige selbst eingesungen wurden.

Natürlich wird kein großer Hit des Jahrzehnts ausgelassen. Mit Guns N´ Roses‘ „Paradise City“ eröffnet Tom Cruise nicht nur mit einem starken Song den Soundtrack sondern beweist auch direkt, dass die Produzenten hier definitiv den Richtigen gecastet haben. Auch Bon Jovis „Wanted Dead Or Alive“, Whitesnakes „Here I Go Again“, Poisons „Every Rose Has Its Thorn“, Scorpions’ „Rock You Like A Hurricane“ und Journeys „Don't Stop Believin'“ unterstreichen die gesanglichen Stärken des Casts und zeitgleich der Songauswahl.

Natürlich hat man sich scheinbar in der Schauspielerauswahl nicht nur an großen Namen, sondern vor allem an musikalischem Talent orientiert. Hauptdarsteller Diego Boneta ist durchaus erfolgreicher Latein Amerikanischer Sänger, Hauptdarstellerin Julienne Hough eine nicht unbekannte Countrysängerin in Amerika. Natürlich darf man auch Mary J. Blige nicht vergessen, die natürlich auch kein unbeschriebenes Blatt der Musikwelt ist. So kombinieren sich bewusst starke Stimmen mit durchaus nicht schlechteren Stimmen ihrer eher für ihre schauspielerischen Talente bekannten Kollegen. Ebenfalls Stärke des Silberlings sind die zahlreichen Mashups, bei denen Songs harmonisch zu verschmelzen wissen. So vermischt sich das vorliegende Album zu einem Gesamtkunstwerk, das nicht nur andere Seiten der Schauspieler zeigt, sondern große Klassiker der 80er Jahre neu aufleben lässt.

Natürlich hat Hollywood mit diesem Musical das Rad nicht neu erfunden, sondern gezielt die typischen Klischeepuzzleteilchen in ein neues Umfeld geworfen. Musikalisch allerdings beweisen sich diese Coverversionen als durchaus stark. Sie verunglimpfen die Originalsongs nicht, sondern hauchen ihnen neues Leben ein.

Anspieltipps:

  • More Than Words/ Heaven
  • Wanted Dead Or Alive
  • Here I Go Again

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