Tremonti - All I Was - Cover
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Tremonti All I Was


  • Label: Fret12 Records
  • Laufzeit: 49 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
7.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Soloausflug des Creed- und Alter-Bridge-Gitarristen, der so klingt wie eine Mischung aus Creed und Alter Bridge mit einem Schuss mehr Metal.

Der amerikanische Gitarrist Mark Tremonti (38) zählt mit seinen Bands Creed und Alter Bridge zu Grundfesten der früheren (Creed) und aktuellen (Alter Bridge) Hardrockszene. Die Zehn Alben, auf denen Tremonti zu hören ist, verkauften sich 40 Millionen Mal, womit der Metal- und Rockgitarrist zu den erfolgreichsten Musikern seiner Generation zählt. Dennoch scheinen diese Engagements den Detroiter nicht auszulassen. Denn mit Tremonti hat der 38-Jährige nun ein weiteres Projekt am Start, das als offizielles Solodebüt gilt, aber zusammen mit Eric Friedman (Gitarre, Bass, Background Gesang) und Garrett Whitlock (Schlagzeug) als Band entstanden ist.

Grundsätzlich möchte sich Mark Tremonti auf „All I Was“ stärker seinen metallischen Wurzeln zuneigen, kommt aber nicht umher, seine hochmelodischen Gitarrenmelodien, in denen Soli ausdrücklich erwünscht sind, so sehr mit Riffs und Härte zu traktieren, dass etwas völlig anderes als mit Creed und Alter Bridge vergleichbare Songs dabei herauskommen konnten. Klar möchte die eine oder andere Passage wie das angedeutete Thrash-Riffing in Songs wie „So you’re afraid“ oder „Wish you well“ an härtere Metal-Zeitgenossen wie Metallica oder auch Pantera erinnern, doch die Fans von Tremontis Hauptbands werden gewiss nicht vor den Kopf gestoßen.

Wirklich neu ist, dass Mark Tremonti auf seinem Soloalbum neben der Gitarre auch den Gesang übernommen hat und dabei eine wirklich gute Figur abgibt. Egal ob in härteren Alternative-Metal-Tracks („Brains“, „Giving up“) oder epischen, an Creed gemahnenden Nummern wie „The things I’ve seen“, „New way out“ oder „Proof“ – Mark Tremonti steuert sein neues Projekt als Sänger, Komponist und Gitarrist sicher in das Raster seiner Zielgruppe, die mit „All I Was“ ein solides Album in der Schnittmenge aus Hardrock und Alternative Metal bekommt.

Anspieltipps:

  • New way out
  • Wish you well
  • So you’re afraid
  • You waste your time

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