Britney Spears - Oops! I Did It Again: The Best Of Britney Spears - Cover
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Britney Spears Oops! I Did It Again: The Best Of Britney Spears


  • Label: Zomba/Sony Music
  • Laufzeit: 57 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Die dritte Hit-Kopplung aus dem Hause Spears. Ohne Sinn und Verstand.

Es scheint mal wieder an der Zeit zu sein, den Markt mit Best-Of-Alben zu versorgen. Nach (u.a.) Jennifer Lopez’ („Dance Again... The Hits“ (7/2012), ist nun auch Pop-Prinzessin Britney Spears mit einem erneuten Best-Of-Album an der Reihe. Im Gegensatz zu La Lopez ist Britney allerdings Wiederholungstäterin. Bereits 11/2004 erschien „Greatest Hits: My Prerogative“, gefolgt von „The Singles Collection“ (11/2009). Somit fragt man sich doch für einen Moment, weshalb nun nach nur einem weiteren Studioalbum („Femme Fatale“ (03/2011)) bereits die nächste Best-Of-Veröffentlichung folgen muss.

Wirft man nun zunächst einen Blick auf die Tracklist des Silberlings muss man schnell feststellen, dass es kein Song des aktuellsten Longplayers „Femme Fatale“ in die Playlist geschafft hat und auch der Longplayer „Blackout“ (10/2007) nicht berücksichtigt wurde. Wer nun allerdings eine Sammlung der Singleauskopplungen erwartet, die ja nun durchaus viele Glanzstücke der Sängerin enthalten würden, wird enttäuscht, denn lediglich 4 Singles, die ebenfalls auf „The Singles Collection“ zu finden sind, haben es auf diese Best Of geschafft. Die weitere Suche nach der Logik lässt außerdem B-Seiten ausschließen, denn auch damit scheint man bei der Aufschlüsselung dieser Songauswahl auf dem völligen Holzweg und man bekommt mehr und mehr das Gefühl, es schlichtweg mit purem Zufall zu tun zu haben. Soviel zum Albentitel.

So präsentieren sich zwar auf der einen Seite durchaus kleine Schätze („Cinderella“, „Showdown“), die bisher in der Masse ein wenig untergegangen sind. Allerdings muss man leider auch feststellen, dass sich statt dem Besten doch eher der Durchschnitt auf diesem Silberling eingefunden hat. Bis auf kleine Schwächen („My Baby“, „Out From Under“) wird der Hörer dabei immerhin vor absoluten Totalausfällen bewahrt. Schade nur, dass man sich nicht über einen neuen Song freuen darf, was den Attraktivitätsgrad für die Fanbase zumindest angehoben hätte.

Eigentlich wäre der Grundgedanke Britney Spears derzeit auf den Plattentischen vertreten zu sehen gar nicht so falsch. Sie gibt der Klatschpresse keine Gründe für größere neue Skandale, sondern lächelt der Welt neben Demi Lovato im amerikanischen Castingformat X Faktor entgegen und ist somit doch in aller Munde. Diese Veröffentlichung ist allerdings leider mehr ein Schuss in den Ofen, der die Frage nach dem Sinn schlichtweg im Raum stehen lässt.

Anspieltipps:

  • I'm A Slave 4 U
  • Cinderella
  • Showdown

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