Shooter Jennings - Family Man - Cover
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Shooter Jennings Family Man


  • Label: Neo/Sony Music
  • Laufzeit: 40 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Die moderne Version von Merle Haggard: Shooter Jennings!

Als Sohn der Countrysängerin Jessi Colter (69) und des im Jahr 2002 verstorbenen Kult-Countrystars Waylon Jennings wurde Shooter Jennings (33) das Künstlergen quasi in die Wiege gelegt. Schon als Teenager lernte Shooter verschiedene Instrumente zu spielen und stand gemeinsam mit seinem Vater auf der Bühne. Ende der 90er Jahre verließ Shooter die heimischen Südstaaten in Richtung Los Angeles, um eine Karriere als Rockmusiker zu starten, die allerdings nicht sonderlich erfolgreich verlief. Es folgte eine längst fällige Rückbesinnung auf Jennings Countrywurzeln und mit „Put The O Back In Country“ (03/2005) endlich auch die erste Albumveröffentlichung.

Seitdem bringt der 33-Jährige im Jahresrhythmus neue Alben heraus, wie jüngst das Werk „Family Man“ (03/2012), das im vergangenen Jahr mit komplett neuer Backing Band in Shooters Wahlheimat New York als Eigenproduktion entstand und nun auch bei uns offiziell auf den Markt kommt. Darauf zeigt sich Shooter Jennings so entspannt wie nie zuvor, freilich ohne seine Vorliebe für Rockmusik ganz zu begraben, wie in Tracks wie „Manifesto no. 4“ oder auch „Southern family anthem“ schön zu hören ist.

In den übrigen Stücken erzählt Shooter Jennings persönliche Geschichten aus seinem Leben als Musiker („The long road ahead“), Ehemann und Familienvater („The real me“) sowie über seine Kindheit in den Südstaaten („The family tree“) und klingt dabei trotz diverser nicht zu überhörender Old-School-Elemente aus der Welt des Country und Americana nicht wie der x-te verschnarchte Storyteller aus Texas, sondern in den besten Momenten des Albums wie die moderne Version von Merle Haggard.

Anspieltipps:

  • Daddy’s hands
  • Manifesto no. 4
  • The long road ahead
  • Southern family anthem

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