Jennifer Lopez - Dance Again... The Hits - Cover
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Jennifer Lopez Dance Again... The Hits


  • Label: Epic/Sony Music
  • Laufzeit: 65 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
6/10 Leserwertung Stimme ab!

Das erste Best-Of-Album von La Lopez. Wie gut, dass Jenny from the Block vorher mit „On the floor“ in die Hitspur zurückgefunden hat.

Mit ihrem siebten Studioalbum „Love?” (04/2011) veröffentlichte Jennifer Lopez nach langer, aber zum Schluss nicht mehr so erfolgreicher Ehe mit Epic Records (Sony Music) ihren ersten Longplayer auf Island Records (Universal Music) und bescherte ihrem neuen Vertragspartner mit dem Song „On the floor“ einen der größten Singlehits des Jahres 2011. Dafür bedienten sich die Produzenten der 43-Jährigen eines Samples der weltberühmten „Lambada“-Melodie und flanschten darüber die Raps von Pitbull. Ein wahrhaft simples Rezept, das überraschend gut aufging und nun, ein Jahr später, noch einmal wiederholt werden soll.

Auf dem lange geplanten Best-Of-Album „Dance Again... The Hits“ für Jennifer Lopez‘ alten Vertragspartner Sony Music befinden sich als Kaufanreiz zwei neue Tracks, auf denen mit Pitbull („Dance again“) und Flo Rida („Goin‘ on“) wieder zwei Rapper für markante Unterstützung sorgen. „Dance again“ wurde wiederum von RedOne (Lady Gaga, A*Teens, Sugababes, Mika, Jason Derulo) und Pitbull produziert und verkaufte bis zur Veröffentlichung des Best-Of-Albums innerhalb von vier Monaten bereits mehr als 1,4 Millionen Exemplare. Damit wurden die drei Millionen Verkäufe von „On the floor“ zwar nicht geknackt, aber das Jahr ist ja auch noch lang.

Neben einer „einfachen“ Version mit 13 Songs erscheint von „Dance Again... The Hits“ auch eine Deluxe Edition mit drei zusätzlichen Tracks sowie einer DVD, auf der sich elf Videoclips befinden. Aufgrund des geringen Preisunterschiedes zwischen den beiden Versionen, wird die Deluxe Edition empfohlen, weil Ms. Lopez ihre gesanglichen Mängel im Zweifelsfall durch Optik in der Lage ist auszugleichen.

„Dance Again... The Hits“ wird von der neuen Single „Dance again“ eingeleitet, die mit einer Melodie aufwartet, die irgendwo in den frühen 90er Jahren ihren Ursprung zu haben scheint. Dazu kommen die altbekannten Raps von Pitbull und fertig ist der „On the floor“-Klon. Wenig anders verhält es sich auch beim zweiten neuen Track „Goin‘ on“, der auf ähnliche Art Ballermann-Niveau bedient. So wird der Hörer erst einmal mit den jüngsten Songs der Lopez begrüßt – und hoffentlich nicht abgeschreckt –, bevor es zurück in die 90er und Nuller Jahre geht, als es eine Phase gab, in der Songs von Jennifer Lopez durchaus als cool galten und sich der Hörer noch gerne von gekünstelten Texten in der Art „Jenny from the block“ oder „I’m real“ in die Irre führen ließ.

Wie ein roter Faden zieht sich dabei der exzessive Einsatz von Gastrappern wie Fat Joe, Big Pun, Ja Rule, Jadakiss, Lil Wayne, Fabolous oder auch LL Cool J durch die Singles der männermordenden Bronx-Schönheit. Diese halfen mit, dass die Auskopplungen von La Lopez meistens für Platzierungen im oberen Drittel der Charts gut waren, während ihre Alben in aller Regel ein unterdurchschnittliches Niveau nicht überbieten konnten.

Anspieltipps:

  • On the floor
  • Ain’t it funny
  • Let’s get loud
  • If you had my love
  • Waiting for tonight
  • Jenny from the block

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