Rita Ora - Ora - Cover
Große Ansicht

Rita Ora Ora


  • Label: Columbia/Sony Music
  • Laufzeit: 43 Minuten
Artikel teilen:
5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Das Debütalbum der 21jährigen Londonerin auf dem Label von Jay-Z.

Rita Ora wurde zwar im kosovarischen Priština geboren, zog aber bereits im Alter von einem Jahr mit ihren Eltern nach London, England, um. Mit 14 Jahren wurde Rita Ora von dem Produzenten Martin Terefe (James Morrison, KT Tunstall, Jason Mraz) entdeckt und mit 19 Jahren vom jungen HipHop-Label Roc Nation (u.a. Jay-Z, J. Cole, Alexis Jordan, Willow Smith) als Sängerin unter Vertrag genommen. Seitdem wurde die Öffentlichkeit mit einer guten Handvoll Singleveröffentlichungen auf das Debütalbum der mittlerweile 21-Jährigen vorbereitet, das in Großbritannien im August 2012 erschien und auf dem ersten Platz der Charts landete.

Obwohl Rita Oras Debütwerk auf einem HipHop/Rap-Label erscheint, ist ihre Musik eindeutig im Pop-Segment angeordnet. Zwar hat die Londonerin ein Faible für dicke Beats und mit Dubstep-Acts DJ Fresh sowie Tinie Tempah, Jermaine „J.“ Cole und Will.I.Am auch entsprechende Gäste aus dem HipHop-Bereich an Bord, doch davon sollte sich der geneigte Hörer nicht in die Irre führen lassen. Die Vereinigung von Pop und ausgeprägter Rhythmik wie in „Roc the life“ oder auch „Facemelt“ sind schließlich keine Stilzutaten von einem anderen Planeten.

Mit Songs aus der Feder von Drake, Greg Kurstin, Jermaine Jackson, J. Cole und Sia Furler ist das Debüt von Rita Ora nominell relativ gut ausgestattet, hat es aber in Bezug auf eine eigene Identität erwartungsgemäß schwer. Die Songs von Rita Ora bringen bis auf zwei, drei hitverdächtige Titel wie „R.I.P.“, „Shine ya light“ oder auch „Been lying“ nämlich kaum besondere Erkennungsmerkmale mit sich, die den Sound einer Rita Ora von der breiten Masse abheben bzw. von Kolleginnen wie Ke$ha, Katy Perry oder auch Rihanna unterscheiden lassen. Die Stimme der 21-Jährigen hat zwar Potenzial, geht auf dieser Massenproduktion jedoch etwas unter und benötigt vielleicht noch ein, zwei Alben, um sich als eigenständige „Marke“ zu etablieren.

Anspieltipps:

  • R.I.P.
  • Been lying
  • Shine ya light
  • Hot right now

Neue Kritiken im Genre „Pop“
5.5/10

Glück
  • 2019    
Diskutiere über „Rita Ora“
comments powered by Disqus