Lynyrd Skynyrd - Last Of A Dyin´ Breed - Cover
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Lynyrd Skynyrd Last Of A Dyin´ Breed


  • Label: Roadrunner/WEA
  • Laufzeit: 45 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

So lange dabei und kein bisschen leise. Lynyrd Skynyrd wissen noch immer wie Rock'n'Roll mit einem satten Pinselstrich Southern Flair funktioniert.

Weit über 40 Jahre im Musikzirkus, 60 Alben auf den Markt gebracht, über 30 Millionen Einheiten an den Mann und die Frau vertickt, sämtliche Aufs, Abs und Katastrophen miterlebt, aber noch kein bisschen leise: Lynyrd Skynyrd. Keine andere Band stand deshalb jemals stärker als Synonym für kernigen Southern Rock wie die augenblicklich neunköpfige Gruppe aus Jacksonville, Florida. Aber mal ehrlich, wer mit „Sweet home Alabama“ eine Hymne für die Ewigkeit geschrieben hat, hat genau diesen Kultstatus verdient!

Nachdem Lynyrd Skynyrd nach mehrjähriger Veröffentlichungspause vor drei Jahren beim Roadrunner Label unterschrieben haben, werden die immer noch sehr zahlreichen Fans wieder regelmäßig mit neuem Material versorgt. Und so steht nach dem 2009er Quasi-Comeback „God And Guns“ (10/2009) und dem Live-Album „Live From Freedom Hall“ (06/2010) mit „Last Of A Dyin‘ Breed“ bereits der nächste Longplayer der Band um Sänger Johnny Van Zant parat. Darauf kokettieren Lynyrd Skynyrd damit, dass eine Band wie sie, die Musik macht wie sie, möglicherweise zu einer aussterbenden Rasse zählt. Doch ist das wirklich so?

Wie schon beim Vorgänger saß Bob Marlette (Shinedown, Black Stone Cherry, Saliva, Airbourne, Sebastian Bach) wieder an den Studioreglern und half neben John 5 beim Songwriting aus. So kommt gar nicht erst der Verdacht auf, dass Lynyrd Sknynyrd auf eine weiche Schiene abdriften, sondern immer schön Country, Blues und Hardrock zu ihrem markanten Southern Rock zusammenrühren. Und dass dieses zwar altbewährte Rezept auch anno 2012 noch bestens funktioniert, zeigen die elf Tracks auf „Last Of A Dyin‘ Breed“ u.a. mit tiefgestimmten „Nickelback“-Gitarren wie in „Homegrown“, prächtigen Stadionhymnen im 80er-Jahre-Stil („Ready to fly“) sowie breitbeinigen Country’n’Blues-Nummern wie „Mississippi blood“ und Megaballaden wie „Something to live for“.

Lynyrd Skynyrd wollen sicher keine moderne Band sein. Sie schaffen es dennoch, ihren seit Jahren kultivierten Sound so klingen zu lassen, dass er nicht verstaubt und peinlich wirkt, sondern wie zeitgemäße Rockmusik, die einen satten Pinselstrich Southern Flair verabreicht bekommen hat.

Anspieltipps:

  • Homegrown
  • Mississippi blood
  • One day at a time
  • Something to live for

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