Pro-Pain - Straight To The Dome - Cover
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Pro-Pain Straight To The Dome


  • Label: Rawhead/Broken Silence
  • Laufzeit: 36 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

21 Jahre und kein bisschen leise. Die New Yorker Hardcore-Kapelle bittet zu ihrer 13. Prügelorgie.

Die New Yorker Hardcore-Legende Pro-Pain zählt zu den härtesten und langlebigsten Abrissbirnen der Hartwurstszene. Im 21. Jahr ihres Bestehens (groß gefeiert wurde im vergangenen Jahr mit dem Live-Sampler „20 Years Of Hardcore“) bohrt sich das Quartett mit seinem 13. Studioalbum „Straight To The Dome“ wieder mit Wonne in die Gehörgänge ihrer Fangemeinde und lässt in elf Tracks so richtig schön die Sau raus.

Aufgenommen im beschaulichen Gelterkinden in der Schweiz (was zur Hölle trieb die New Yorker in das 6.000-Einwohner-Kaff unserer Eidgenossen?) stellt „Straight To The Dome“ einen klassischen Old-School-Schlag in die Fresse. Mit der Aggressivität des frühen Straßen-Punkrock und der Härte des Heavy Metal führen Pro-Pain so das Erbe von Bands wie Black Flag, Minor Threat oder auch Bad Brains weiter.

Eingehüllt in eine dunkel bollernde Produktion von V.O. Pulver (Sänger und Gitarrist der Band Gurd aus dem schweizerischen Basel. Damit erklärt sich auch der Ausflug von Pro-Pain nach Europa, dem Kontinent ihrer treuesten Fans) keifen, prügeln und rumpeln sich die Mannen um Shouter und Bassist Gary Meskil (46) durch ein Bündel kratzbürstiger Nackenbrecher, die mit viel Tempo und einigen wenigen melodischen Kunstgriffen dargeboten werden.

Angefangen beim räudigen Opener und Titeltrack „Straight to the dome“ bis hin zur Verbeugung vor ihren deutschsprachigen Fans in „Zugabe!“ zum Schluss des Albums, zelebrieren Pro-Pain ihr typisches Hardcore-Gewitter, das von dem einen oder anderen Hörer durchaus als eintönig eingestuft werden könnte. Doch im Leben gibt es immer wieder Momente, wo aufrüttelnde Hallo-Wach-Klatschen wie die aus dem Haus Pro-Pain einfach mal sein müssen.

Anspieltipps:

  • Zugabe!
  • Bitter pill
  • Bloodlust for war
  • A good day to die
  • Straight to the dome

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