Nabiha - More Cracks - Cover
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Nabiha More Cracks


  • Label: Heart Of Berlin/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 38 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Album Nummer zwei der dänisch-afrikanischen Sängerin mit gewohnt sommerlich-leichten Soul-Popsongs.

Vor zwei Jahren gelang der dänischen Sängerin und Songschreinerin mit der unverkennbar afrikanischen Abstammung mit ihrem Debütalbum „Cracks” (10/2010) auf europäischer Ebene ein Achtungserfolg im Bereich der tanzbaren Soul-Popmusik. Jetzt meldet sich Nabiha Bensuoda (28) mit ihrem zweiten Longplayer „More Cracks“ zurück und knüpft naht- und scheinbar mühelos an die sommerlich-leichten Klänge ihres Debüts an.

Unterstützung erhielt Nabiha wie schon bei ihrem Debütalbum von dem schwedischen Produzenten und Remixer Carl Ryden (u.a. Booty Luv, Blake Lewis, StoneBridge, Madonna), der dem Werk wieder eine typische Pop-Note verlieh, in die sich Einflüsse aus Soul, R&B und Elektro mischen. Dass dieses Konzept aufgeht, sieht man anhand der dänischen Charts. In Nabihas Heimat erschien „More Cracks“ schon im Februar 2012 und konnte die Album Top 10 knacken. Noch besser: Die bisherigen fünf Singleauskopplungen konnten sich ebenfalls in den Top 10 der dänischen Charts platzieren.

Abgesehen von den wenig tiefschürfenden Texten, die in dieser Form der Soulmusik, die deutlich mehr Wert auf Poppigkeit legt, auch eher deplatziert wären, legen die Macher von „More Cracks“ ein mit 38 Minuten Spielzeit ausreichend langes Sommeralbum mit tanzbaren Rhythmen („Trouble“, „The enemy“), ansteckenden Melodien („Deep sleep“) und coolen Grooves („Sneaking out of the backdoor“, „Never played the bass“), die allesamt gefällig instrumentiert und produziert wurden. Und wer genau hinhört, entdeckt in „Never played the bass“ sogar einen auf Bläsern basierenden Ausritt in den Soulklassiker „Teardrops“. Das kann sich auch nicht jeder leisten.

Fazit: Bei aller sommerlichen Leichtig- und Verspieltheit: Uninspirierter Poppschrott klingt definitiv anders!

Anspieltipps:

  • Trouble
  • Boomerang
  • Midnight blues
  • Can’t do anything
  • Sneaking out of the backdoor

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