Black Marble - A Different Arrangement - Cover
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Black Marble A Different Arrangement


  • Label: Hardly Art/CARGO
  • Laufzeit: 37 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
7.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Dark Wave, Post Punk und aufgehellte Synthie-Melodien aus Brooklyn. Das reicht von Joy Division bis The Drums, von Thomas Leer bis O. Children.

Das Duo Black Marble stammt aus Brooklyn und hat mit ihrer Debüt-EP “Weight Against The Door” beim entsprechenden Publikum für Aufmerksamkeit gesorgt. Für Dark Wave- Szenegrößen wie Light Asylum, Trust und The Soft Moon eröffneten sie bereits Shows. Nun liegt ihr Debüt-Album „A Different Arrangement“ vor. Chris Stewart und Ty Kube sind Black Marble. Letzterer war Frontmann der Party Punk Band Team Robespierre, bevor er mit Stewart das Duo ins Leben rief.

Black Marble verwenden Equipment aus den 80ern und ihr musikalischer Output basiert auf jener Ära, als Post-Punk, Dark- und Synthie-Wave ihre Anfänge nahmen. Zu den Mitbegründern jener Szene werden Joy Division, Thomas Leer und Robert Rental gerechnet und wer sich eine Schnittmenge aus jenen Interpreten vorstellen kann, der weiß schon ungefähr, wie der Hase läuft.

Der Gesang ist ein dunkles Sprechsingen, das aus einem finsteren Hintergrund tritt und immer wieder mal an den legendären Ian Curtis (Joy Division) erinnert. Dazu pulsiert die Drum machine, funkeln Synthies und laufen monoton gesetzte Basstöne. Das Ganze wird in einen Hallraum verfrachtet und fertig ist der Post Punk-/Dark Wave-Sound der 80er, der dennoch ins Heute gehievt wird. Schuld daran sind die Produktionstechniken unserer Zeit, die den Klang in die Tiefe und Breite dehnen können. Außerdem verstehen es Black Marble, hübsche Synthie-Melodien zu komponieren, die dem Dunkel eine Portion Pop entgegensetzen - man höre die eingängigen Tracks „MSQ No-Extra“, „A Great Design“ und „Limitations“, die mit silbrigen Synthies a la Wolfgang Riechmann/Streetmark verknüpft werden.

Auch O. Children und The Drums sind nicht weit, hierfür sprechen der Titelsong und „UK“. Dagegen stehen „Pretender“ und „Safe Minds“ in der Tradition der bereits oben erwähnten Robert Rental und Thomas Leer, dessen „Contradictions“ wie die Blaupause für einige Songs gewesen sein muss. Für ein Debütalbum ist das alles ganz ordentlich geworden.

Anspieltipps:

  • MSQ No-Extra
  • A Different Arrangement
  • UK
  • Safe Minds

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