Wonder Coast - Keep Sleeping On The Beach - Cover
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Wonder Coast Keep Sleeping On The Beach


  • Label: Stargazer Records/Broken Silence
  • Laufzeit: 36 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
2.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Schweden tun wieder das, was eigentlich die Briten am besten können sollten!

„Gib mir ein Riff!“, so stellt man sich den Künstlerprozess bei Wonder Coast aus Schweden vor. Die Hollström-Brüder Dennis (Gesang, Gitarre) und Jonas (Gesang, Gitarre), sowie ihre beiden Mitstreiter Patrik Johansson (Bass, Back Vocals) und Leo Lillsked (Drums), scheinen sich tatsächlich in einer Garage die Melodien und Beats zuzuwerfen. So schlicht und voran preschend kracht die Musik des Vierers aus den Boxen und ist einfach nur darauf ausgerichtet, dass der Hörer mitrockt.

Entsprechend simpel ist der Opener „Jam“ getauft und verstärkt damit den Eindruck, dass die Jungs zuschlagen, sobald sie ein verführerisches Riff gefunden haben. Das klingt oft so forsch wie in „Jam“, kann aber auch für perfekte Coming-Of-Age-Hymnen wie das anschließende „New Hope“ herhalten. Damit kann man zwar gleich davon ausgehen, dass Wonder Coast kein weites Spektrum abdecken, doch die Melodien, die sich in der Folge zeigen, schaffen es allesamt, den Fuß zum Wippen zu bringen. Verspielte The Cure grüßen aus „Runaways“ und „Sandy“ könnte der nächste Radio-Hit werden.

Viel mehr gibt es dann aber auch nicht zu entdecken auf den eingängigen 36 Minuten von „Keep Sleeping On The Beach“. Das dürfte Freunde des melodischen Garage-Rocks nicht zu sehr stören und auch objektivere Hörer werden allein „AM Serenade“ als repetitiv empfinden. Dann ist das Album aber auch schon fast vorbei und verabschiedet sich mit der obligatorischen Ballade „Tunnels (Baltic Coastline)“. So wirkt dieses Album auf das Nötigste reduziert und bringt nahezu genau das Maß an Spaß, welches es bringen soll.

Anspieltipps:

  • Jam
  • New Hope
  • Runaways

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