Machine Head - Machine F**king Head Live - Cover
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Machine Head Machine F**king Head Live


  • Label: Roadrunner/WEA
  • Laufzeit: 100 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

So ist das Rock’n’Roll-Leben: Schnell, hart, kompromisslos.

Mit ihrem „Unto The Locust”-Album (09/2011) im Gepäck, begaben sich Machine Head im Herbst des vergangenen Jahres auf eine ausgedehnte Welttournee, die weit bis ins Jahr 2012 hineinreichte. Dabei traten Machine Head u.a. im Sommer 2012 beim Wacken Open Air als Headliner auf, um ihren immer zahlreicher werdenden Fans ihre komplexen Thrash-Metal-Hymnen aus nunmehr sieben Studioalben zu präsentieren.

So oft wie möglich ließen Machine Head in den vergangenen Monaten bei ihren schweißtreibenden Auftritten rund um den Globus die Aufnahmegeräte von Tour-Manager und Toningenieur Craig „Bozz“ Porter (betreute z.B. das 2011er Trivium-Album „In Waves“ und Down als Live-Toningenieur) mitlaufen, um genügend klangqualitativ verwertbare Songs für eine Auswertung als Live-Album zusammenzubekommen.

Mit „Machine F**king Head Live“ liegt das angekündigte Live-Dokument nun in Form einer Doppel-CD vor, die mit 15 Songs in knapp 100 Minuten Spielzeit (und nicht zwei Stunden, wie Robb Flynn in der Presseinfo meint!) die gesamte Energie eines Machine-Head-Gigs einfängt, auch wenn für das Album Aufnahmen verschiedener Auftritte zusammengestückelt wurden. So befindet sich der Hörer bei einem Track noch in Deutschland, um beim nächsten Stück schon in Schottland zu sein. Aber so ist das Rock’n’Roll-Leben: Schnell, hart, kompromisslos.

Auch wenn Frontmann Robb Flynn die Vorteile heutiger Aufnahmetechniken anpreist, ist die Klangqualität leider nicht die allerbeste und bewegt sich ab und an nicht weit von Bootleg-Qualität entfernt. So weisen die einzelnen Mitschnitte zum Teil deutliche Ton- und Lautstärkeschwankungen auf, gegen die nur ein Mittel hilft: Alle Regler nach rechts und dann ab in den Thrash-Metal-Tunnel, zusammen mit einer knüppelhart auf den Punkt kommenden, bestens eingespielten Band und einem – egal an welchem Ort – äußerst enthusiastischen Publikum.

Anspieltipps:

  • Locust
  • Bulldozer
  • Imperium
  • Ten ton hammer
  • The blood, the sweat, the tears

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