Delta Goodrem - Child Of The Universe - Cover
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Delta Goodrem Child Of The Universe


  • Label: RCA/Sony Music
  • Laufzeit: 60 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Nach ewig-langer Wartezeit fällt das vierte Studioalbum der Australierin leider etwas enttäuschend aus.

Mit „Child Of The Universe” präsentiert der australische Superstar Delta Goodrem (über sechs Millionen verkaufte Tonträger) ihr viertes Studioalbum, mit dem die 28-Jährige erstmals den ersten Platz der heimischen Longplay-Charts verfehlte. Es ist der Nachfolger des 2007er Werks „Delta“, zu dem die 28-Jährige im Jahr 2009 zusammen mit den Songwritern und Produzenten Gary Clark (Natalie Imbruglia, The Veronicas, Emma Bunton, Melanie C), John Shanks (Bon Jovi, Michelle Branch, Alanis Morissette), Martin Terefe (KT Tunstall, James Morrison, Jason Mraz), Nick Jonas (Demi Lovato, Jonas Brothers, Charice) und Langzeitkollaborateur Vince Pizzinga die Arbeit aufnahm.

Die Aufnahmen fanden in verschiedenen Studios in Hollywood, USA, London, England, Sydney, Australien sowie in den Heimstudios von Delta Goodrem und Gary Clark statt und stellen die Essenz aus mehr als 100 Songideen dar, die sich seit dem letzten Album und der dazugehörigen Tournee angehäuft hatten. Stilistisch hat Delta Goodrem für „Child Of The Universe” ihre bekannten Piano-Pop-Pfade etwas erweitert und um einen sehr satten Breitwandklang ergänzt („The speed of life“, „War on love“). Dieser Sound drückt die Kompositionen phasenweise mit seiner Wucht so sehr an die Wand, dass Feinheiten, die frühere Alben von Delta Goodrem ausmachten, kaum noch zu erkennen sind.

Doch woran liegt es, dass das vierte Album der Australierin nur noch phasenweise die Genialität der Songschreiberin aufblitzen und einen roten Faden vermissen lässt? Waren zu viele externe Songwriter und Produzenten beteiligt? Gab es zu viele Songideen? Oder waren es die vielen verschiedenen Studios? Es ist wie die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen, wenn sich der Hörer im Laufe des Albums immer häufiger fragt, warum sich die unglaubliche Frische der ersten Singleauskopplung „Sitting on top of the world“, die Emotionalität der Pianoballade „Wish you were here“ mit ihrer grandiosen Hookline oder die Gänsehautatmosphäre von „The speed of life“ nicht auf die übrigen Tracks übertragen haben. Diese glänzen leider häufig mit durchschnittlichen Melodien und ausgelutschten Arrangements, die dem Talent der 28-Jährigen nicht würdig sind!

Anspieltipps:

  • Safe to believe
  • The speed of life
  • Wish you were here
  • When my stars come out
  • Sitting on top of the world

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