Die Happy - 1000th Show Live - Cover
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Die Happy 1000th Show Live


  • Label: F.A.M.E. Recordings
  • Laufzeit: 74 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
8.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Live waren Die Happy schon immer eine Macht. Auch das eintausendste Konzert mit einer Heerschar an Gästen bestätigt dies.

Wie lässt sich ein Fest am besten feiern? Natürlich mit seinen Freunden, Partnern, Verwandten, Wegbegleitern und Kollegen. Die Band Die Happy hatte am 11. Februar 2012 im Roxy im heimischen Ulm Grund allen zu feiern. Zwar steht das 20jährige Bandjubiläum erst im kommenden Jahr an, doch schon jetzt hat das Quartett die magische Grenze von 1.000 Konzerten geknackt – und zwar an besagtem 11. Februar 2012, als Marta Jandová, Thorsten Mewes, Ralph Rieker und Jürgen Stiehle riefen, um mit ausgewählten Gästen vor einem auf 1.000 Besucher beschränkten Publikum eine fast vier Stunden andauernde Mega-Fete zu feiern.

Die Auserwählten – Petr Janda (Olympic), Johannes Strate (Revolverheld), Eric Fish (Subway To Sally), Roger Manglus (Blumentopf), Philipp Volksmund (Die Fraktion), Andreas Bourani, Jennifer Weist (Jennifer Rostock), Henning Rümenapp und Dennis Poschwatta (Guano Apes) sowie Metal-Queen Doro Pesch – ließen sich nicht lange bitten und spielten zusammen mit Die Happy ihre persönlichen Lieblingssongs aus dem sieben Studioalben umfassenden Repertoire der Ulmer. Die Happy verzichteten in diesem Zusammenhang auf einen Opening Act und spielten stattdessen ein Akustikset, bevor der Abend in eine schweißtreibende Rockshow mündete, die mit „Blood cell traffic jam“ im Duett mit Philipp Volksmund eröffnet wurde.

Die Einflüsse, welche die einzelnen Gäste aus den verschiedensten Genres in die Songs einbringen, bewirken den besonderen Reiz dieses Konzertabends. Die Happy, ehemals als Crossover Band gestartet, sind auf diese Weise quasi „gezwungen“, Stimmen und Musiker aus den Bereichen Pop, Heavy Metal, HipHop und Folk-Rock in ihren Stil zu integrieren und lösen diese Aufgabe mit Bravour.

Der vorliegende Silberling fasst dieses gelungene Experiment in kompakten 74 Minuten zusammen. Wer es dagegen ausführlicher mag (und die Fans werden dies sicher tun), greift zur erweiterten Ausgabe von „1000th Show Live“, die den Abend nebst Dokumentation in zweistündiger Konzertlänge mit sechs zusätzlichen Songs auf DVD festhält und damit keine Wünsche offenlässt.

Anspieltipps:

  • Big boy
  • Good things
  • Rebel in you
  • Cry for more
  • Supersonic speed
  • You’ll never know

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