Blackmail - II - Cover
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Blackmail II


  • Label: Unter Schafen/ALIVE
  • Laufzeit: 38 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
6.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Nicht mehr als sehr solider Indie-Rock in Blackmails Mark-II-Besetzung.

„II“ ist das achte reguläre Studioalbum von Blackmail und gleichzeitig das zweite mit dem neuen Sänger Mathias Reetz, der den im Jahr 2008 rausgeworfenen Aydo Abay ersetzt und das Line-up um Kurt und Carlos Ebelhäuser sowie Mario Matthias ergänzt. Doch Sängerwechsel hin oder her, auch anno 2013 serviert die Mitte der 90er Jahre aus der Taufe gehobene Indie-Rock-Band ihren Hörern die allseits vertrauten Sound-Anleihen, die mal nach Placebo („Kiss the sun“), Queens Of The Stone Age („La Futura”), Pearl Jam („The rush”) oder auch And You Will Know Us By The Trail Of Dead („Sleep well, madness”) klingen.

So schnell, kurz und knackig lässt sich das knapp vierzigminütige Album der Koblenzer Indie-Institution zusammenfassen – und die geneigten Fans wissen sofort, dass sie auch mit dem Erwerb von „II“ nichts falsch machen können. Denn auch wenn sich Blackmail in ihrer Art, Songs zu schreiben, auf vielschichtige Weise weiterentwickelt haben und in Sachen Produktionstechnik einige Stufen hinaufgeklettert sind, holen sie ihre Hörer immer noch mit ihrem ganz speziellen Trademark-Sound ab, der dem Ziel der Band, ein „großes, zeitloses Rockalbum zu machen“ durchaus nahekommt.

Zumindest was den Anspruch der Zeitlosigkeit betrifft, ist „II“ tatsächlich ein Album geworden, das sowohl aktuelle Strömungen in der Rockmusik aufnimmt, als auch einen Link zurück in die seligen Zeiten des Alternativ Rock darstellt, ohne zu verkrampfen. Nichtsdestotrotz sind wirklich großartige Songs auf „II“ eher in der Minderheit. Hier und da fällt zwar mal ein Gitarrenriff aus dem Rahmen oder wird eine Atmosphäre erzeugt, zu der nur wenige Bands in der Lage sind. Unterm Strich reicht das aber „nur“ zu einer sehr soliden Indie-Rock-Platte der Mark-II-Besetzung der Koblenzer.

Anspieltipps:

  • Impact
  • La futura
  • Day of doom
  • Kiss the sun

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