Emeli Sandé - Our Version Of Events: Live At The Royal Albert Hall - Cover
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Emeli Sandé Our Version Of Events: Live At The Royal Albert Hall


  • Label: Virgin/EMI
  • Laufzeit: 186 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Das preisgekrönte Debütalbum des neuen Soulstars jetzt auch als Live-Version.

Mit ihrem ersten und bis dato einzigen Studioalbum, „Our Version Of Events”, das im Februar 2012 in Großbritannien auf den Markt kam, beherrscht die in Schottland geborene Sängerin Emeli Sandé seit nunmehr einem Jahr das Chart-Geschehen auf der britischen Insel nach Belieben. Das Werk mauserte sich zum meistverkauften Longplayer des vergangenen Jahres (die Verweildauer in den Top 10 beträgt dabei fast 12 Monate!), es ist das zweiterfolgreichste Debüt nach den Beatles vor 50 Jahren und es erhielt zwei Auszeichnungen (bei insgesamt vier Nominierungen) bei den Brit Awards 2013 in den prestigeträchtigen Kategorien „British Female Solo Artist“ und „Album Of The Year“.

Viel mehr Erfolg in so kurzer Zeit geht eigentlich nicht. Doch das Eisen wird immer weiter geschmiedet und so erscheint nach der erweiterten Neuauflage von „Our Version Of Events” im Herbst 2012 nun auch noch eine Live-Version des Dauerbrenners. Dazu wurden 14 Tracks der beiden „Our Version Of Events”-Ausgaben herangezogen und um die neuen Stücke „Enough“ und „I wish I knew how it would feel to be free“ ergänzt. Aufregende Neuentdeckungen sind demnach nicht wirklich auszumachen, zumal auch darauf verzichtet wurde, die Setlist mit diversen Coverversionen zu strecken.

Vermutlich ist dies sogar die ehrlichste Lösung, um den Fans des Originalalbums ein schönes Add-On zu spendieren. Denn Emeli Sandés Auftritt in der Londoner Royal Albert Hall ist - ähnlich wie der 2011er Konzertmitschnitt von Adele an gleicher Stelle (sinnigerweise auch „Live At The Royal Albert Hall“ betitelt) - ein beeindruckendes Dokument der stimmlichen Fähigkeiten der 25jährigen Schottin.

Trotz Orchesterunterstützung und den Feature-Gästen Labrinth und Professor Green, verzichtete Emeli Sandé für diesen großen Auftritt auf allzu großes Brimborium und lieferte eine sympathisch bodenständige Show in der Schnittmenge aus Soul und Pop ab, die die euphorischen Publikumsreaktionen gut nachvollziehen lassen und Lust auf das zweite Studioalbum machen.

Anspieltipps:

  • Daddy
  • River
  • Heaven
  • Mountains
  • My kind of love
  • Breaking the law
  • Read all about it

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