Tubbe - Eiscafe Ravetto - Cover
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Tubbe Eiscafe Ravetto


  • Label: Audiolith/Broken Silence
  • Laufzeit: 44 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
7.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Aus den Clubs auf den Plattenteller: Tubbe schmeißen die Discokugel an.

Tubbe aus München legen nach einer Splitsingle mit Fuck Art, Let´s Dance und gehörigem Airplay auf den Partys der Republik in Form von „Eiscafe Ravetto“ ihr Langspieldebüt vor. Darauf ranken sich höchst eingängig pulsierende Synthesizer um die Stimme von Steffi Jakobs und erschließt sich damit eine Welt funkelnder Hits, die nicht nur auf den Christopher Street Days, wo das Duo schon mitreißend punktete, sondern auch in der Clublandschaft wie in den heimischen vier Wänden funktionieren.

Gleich der Opener „Liebe Anstatt“ lässt die Zweifel an dieser Mixtur aus Techno, Disco-Pop und ruhigen Passagen verschwinden. Der Beat galoppiert rastlos über die Pfade aus synthetischen Sequenzen, die sich in markanten Melodien ergießen. Dazu kommen schlichte, aber wirkungsvolle Texte und die erzählenden Vocals, welche sich so perfekt an die dringlichen Grooves schmiegen, dass der besungene Herzschmerz unter anderem aus „Liebe.Fertig.“ sicher kein Dauergast bleiben wird.

Fast schon zu lieblich gönnt sich „Heute Oder Hier“ die Nähe zur Neuen Deutschen Welle und greift etwas nichtsagend naiv um sich. Doch auch hier sitzt das Songwriting fest im Sattel und drückt die dennoch luftig schwingende Produktion vom zweiten Teil des Duos, Klaus Scheuermann. Bei Songtiteln à la „Bird In A Traffic Jam“ kann der Hörer ohnehin nur schwer widerstehen und der Beat zeigt ihm den Weg. Liebevoll pulsierend, Nacht und Tag gleichermaßen verschönernd - Tubbe überzeugen auf ihrem Debüt mit Nachdruck. Selbst wenn die Party zwangsläufig einmal enden muss, auch das melancholische „Bei Aller Liebe“ steht dem schwungvolleren Rest in nichts nach.

Anspieltipps:

  • Liebe.Fertig.
  • Mess
  • My Little Booze Problem
  • Bei Aller Liebe

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