Uta Köbernick - Man Muss Ja Nicht Gleich - Cover
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Uta Köbernick Man Muss Ja Nicht Gleich


  • Label: Kleingeldprinzessin Records
  • Laufzeit: 37 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
6.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Eigenwilliger Liedermacher-Pop für ehemalige Waldorfschüler.

Die Ost-Berliner Schauspielerin, Sängerin und Liedermacherin Uta Köbernick (37) legt mit „Man muss ja nicht gleich“ ihr zweites Soloalbum vor, das sie „samt kritischer Begleitung“ (Eva Graeter am Akkordeon, Thorsten Puttenat an der Beatbox und der Mundharmonika sowie David Stützle an Cello, Klarinette, Querflöte und Saxophon) im Studio Favoritenpark in Stuttgart eingespielt hat. Darauf zu hören: Zumeist akustische Liedermachermusik mit spitzzüngiger Wortkunst für Waldorfschüler und diejenigen, die es gerne gewesen wären.

Uta Köbernick begleitet sich auf der Akustikgitarre, Ukulele und Violine, während sie ihre Gedankenwelt in Worte verpackt, die sicher nicht jeder Liedermacher verwenden würde. Sie singt von Wolken, Rätseln, Indianern, Resten, Schatten und unvorstellbaren Dingen und changiert dabei zwischen Kammer-Pop („Wir müssen auseinanderhalten“) und Chanson („Zukunft und wo die manchmal so herkommt“).

Die Songs atmen den Charme von Kleinkunstbühne, Gitarrenunterricht für Erwachsene und Parteitag der Grünen, womit der Kreis derer, die mit dem eigenwilligen Liedermacher-Pop der Wahl-Schweizerin etwas anfangen können, auf ein Klientel eingedampft wird, das sowieso keine CD-Besprechungen liest, um sich über neue Musik zu informieren. Diese Infos werden sich stattdessen auf dem Weg in das oder aus dem Lehrerzimmer zugeflüstert: „Haben Sie schon gehört? Die Uta hat eine neue Platte aufgenommen!“.

Anspieltipps:

  • Rätsel
  • Indianer
  • Unvorstellbar
  • Schon morgen

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