Low - The Invisible Way - Cover
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Low The Invisible Way


  • Label: Sub Pop/CARGO
  • Laufzeit: 41 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
7.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Völlig unaffektierte Melancholie und bittersüße Melodien bitten zum Slowcore.

Diesmal ließen Low aus der amerikanischen Hafenstadt Duluth in Minnesota zwischen dem bis dato letzten Studioalbum „C´mon“ (04/2011) und ihrem neuen Werk „The Invisible Way“ nur zwei Jahre verstreichen (die sie fast komplett auf Tour verbrachten) und nicht satte vier wie zwischen „Drums And Guns“ (03/2007) und „C´mon“. Damit macht das Trio rechtzeitig zum 20-jährigen Band-Jubiläum die 10-Studioalben-Marke voll und gönnt sich ganz nebenbei nach Steve Albini, Tchad Blake und Dave Fridmann mit Wilco-Mastermind Jeff Tweedy den nächsten Top-Produzenten.

Das erfüllt die Band durchaus mit Stolz, doch an ihrer musikalischen Grundausrichtung ändert dies freilich nichts. Steve Garrington (Bass, Keyboard), Alan Sparhawk (Gitarre, Gesang) und Mimi Parker (Drums, Gesang) zelebrieren weiterhin ihren entspannten Slowcore, der den Tag zur Nacht macht, weil er mit seinen bittersüßen Melodien und den sparsamen Arrangements förmlich zur Ruhe und Entschleunigung bittet. Anders ist diesmal nur, dass Schlagzeugerin Mimi Parker auf allen elf Stücken als Lead-Stimme zu hören ist. Doch das kommt der völlig unaffektierten Melancholie nur zugute.

So bedarf es keiner großen Worte, um festzustellen, dass auch „The Invisible Way“ wieder eines dieser betont leisen, sich angenehm an den Hörer heran kuschelnden Werke aus dem Hause Low ist, das mit seiner entwaffnenden Unaufdringlichkeit (zum Beispiel durch das Weglassen der auf „C´mon“ eingesetzten E-Gitarren) einfach nur lieb zu haben ist.

Anspieltipps:

  • Mother
  • So blue
  • To our knees
  • Clarence White

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